fit-for-life-dr-michael-spitzbart-klärt-über-das-blutbild-aufWer sein Blutbild optimiert, senkt das Risiko vieler Erkrankungen enorm, weiß Dr. Michael Spitzbart. © Julian Rentzsch

entspannt, Gesundheit

Fit for life: „Krebs entsteht nur im sauren Milieu“

Im Jahr 1931 erhielt Dr. Otto Warburg den Nobelpreis der Medizin für die Entdeckung, dass Krebszellen nur im sauren Milieu entstehen können. Nobelpreise werden nicht eben mal verschenkt. Da stehen immer bahnbrechende Erkenntnisse dahinter. Trotzdem wird dieses Wissen praktisch nicht angewandt – weder in der Prävention noch in der Therapie.

Ein gesundes basisches Milieu und ein hoher Sauerstoffgehalt der Zellen verhindern Krebs. Krebs am Herzen ist unbekannt, da dort immer die höchste Sauerstoffkonzentration vorherrscht und keine Säurebelastung.

Doch was beeinflusst unseren Säure-/Basenhaushalt am meisten? First of all: Zucker macht sauer. Das sollte jeder Mensch wissen. Und ganz egal ob wir Nudeln, Brot, Reis, Pizza, Müsli oder gleich Haushaltszucker essen – unter dem Strich ist alles Zucker. Der Unterschied besteht nur darin, wie schnell der Zucker freigesetzt wird. Vollkorn ist zusammengesetzter Zucker. Verwertet wird das Müsli immer als Glukose – genau wie der Haushaltszucker. Darum sollte man die Kohlenhydrate meiden so gut es geht – oder die entstehende Säure mit einer großen Menge basischer Kost ausbalancieren. Das wären dann große Portionen Gemüse und kleinere Mengen Obst. Und Achtung: Ein Stück Kuchen macht saurer als ein Steak. Auch Mineralstoffe helfen mit ein basisches Milieu zu erzeugen, allen voran das Magnesium und Kalium. Große Trinkmengen spülen überschüssige Säuremengen ebenfalls aus. Wasser und (Kräuter-)Tees sind da sehr empfehlenswert. Gift dagegen sind gesüßte Getränke wie Cola, Energy-Drinks und Limonaden.

Zur Person
Dr. Michael Spitzbart ist Arzt sowie Sachbuchautor und leitet ein Zentrum für ursachenbezogene Diagnostik und Therapie.

Viel sitzen und wenig Bewegung verringern zusätzlich die Sauerstoffzufuhr und erhöhen die Säurebilanz. Darum ist leichte Ausdauerbewegung mehr als ratsam – eine Stunde täglich wäre ideal. Doch Vorsicht: Wer beim Sport zu ehrgeizig ist, erzeugt wiederum Milchsäure. Darum lautet das Motto: lieber langsam, dafür etwas länger.

Wenn schon Krebszellen vorhanden sind, bekommen diese mit jeder Ladung Zucker neue, heißbegehrte Nahrung. Wenn man markierte Zuckermoleküle über eine Infusion zuführt, kann man den Zucker schon 15 Minuten später in stark erhöhter Konzentration in den Krebsnestern und Metastasen nachweisen. Der Krebs lebt vom Zucker und zieht ihn magisch an. Mehr noch: Wenn Krebspatienten während der Chemotherapie Kohlenhydrate essen, haben die Krebszellen die Kraft, gegen die Chemotherapeutika Resistenzen zu entwickeln – ähnlich wie Bakterien gegen Antibiotika. Darum wirken die ersten Zyklen Chemotherapie oft erstaunlich gut, sprich: Der Tumor geht zunächst in Remission – um dann wieder aufzublühen. Die Behandlung, die zuvor gewirkt hat, ist dann wirkungslos. Ohne Zucker aber hat der Krebs nicht die Kraft, sich zu wehren.

Leider gibt es dazu praktisch keine Studien. Ärzte wurden darin gedrillt, nur durch Studien untermauertes Wissen anzuwenden. Nobelpreise zählen da nicht. Aber wer sollte diese Studien finanzieren? Die Zucker- oder Pharmaindustrie? Da besteht wohl weniger Interesse. Die öffentliche Hand? Die rettet lieber Banken und marode EU-Staaten.

Hier obliegt es uns, dieses bekannte Wissen auch ohne flächendeckende Doppelblindstudien anzuwenden. Wenig Kohlendrate, viel Gemüse, eine hohe Sauerstoffkonzentration, hohe Trinkmengen und zusätzliche Basenbäder, Baseninfusionen und mineralstoffhaltige Basenkapseln killen Krebszellen schon im Ansatz.


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Kommentare

  1. Ich finde es toll, dass immer mehr Menschen und Ärzte sich Gedanken machen über unser “krankes Gesundheitssystem”. Toll wie man eigentlich mit relativ einfachen, jedem zugänglich natürlichen Ernährungsmitteln vielen Patienten ohne verhehrenden Nebenwirkungen ohne Wartezeiten vorbeugen bzw. helfen könnte. Aber solange Rentabilität vor Mensch kommt wird sich hier wohl nicht viel ändern! Schade!

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  2. Ja, in der Tat – toll. Seit 60 Jahren gab es keine Weiterentwicklung in der Krebsforschung der orthodoxen Medizin. Chemo; OP; Bestrahlung; gefälschte und geschönte Statistiken, falsche Sterbeurkunden; ein falscher Glaube und ein falsches Vertrauen in die Pharma-Chemie-Industrie und in eine subordinierte profitorientierte Ärzteschaft. Heilen? Wer will das? Damit kann man kein Geld verdienen. Ein Milliardenmarkt der mit allen Mitteln verteidigt wird, wo der naive Glaube in den heutigen Fortschritt der Medizin den sicheren Tod bedeutet. Die Chemotherapie beschleunigt den Krebstod unter Qualen und Entstellungen. Im Krieg stirbt man humaner.

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  3. Dr. Warburg erhielt den Nobelpreis fuer die Entdeckung, dass Krebszellen anaerobisch sind. Aus dieser Erkenntnis entwickelte Dr. Johanna Budwig das bekannte ‘Budwig Protocol’. Eine Diaet die Krebszellen vernichtet. Ich habe das am eigenen Leibe erfahren, mit bestem Erfolg und ohne Nebenwirkungen. Dafuer haette Dr. Budwig ebenfalls einen Nobelpreis verdient, fuer den sie mehrfach vorgeschlagen war. Nur mit dem ‘Budwig Protocol’ und ab dem zweiten Monat einer anti-Androgen Kur war der Tumor innerhalb von knapp 5 Monaten um mehr als die Haelfte verkleinert.

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  4. Warum werden Milliarden in die Krebsforschung investiert, wenn Dr. Spitzbart offensichtlich weiß warum und wie Krebs entsteht und wächst?

    Dr. Spitzbart schreibt: „Aber wer sollte diese Studien finanzieren? Die Zucker- und Pharmaindustrie? Da besteht wohl wenig Interesse.“ Sorry, aber das Rauchen krebserregend ist, wurde ja auch ohne Studien der Tabak- und Pharmaindustrie belegt.

    Weiter schreibt Dr. Spitzbart: „Die öffentliche Hand? Die rettet lieber Banken und marode EU-Staaten.“

    Sind Dr. Spitzbarts medizinische und wissenschaftliche Argumente ähnlich fundiert? Eine solch platte Agitation gegen die Pharmaindustrie, die öffentliche Hand, die Banken und andere EU-Staaten sollte in einem wirtschaftsnahen Sachmagazin aus der Handelsblattgruppe nicht zu finden sein… Schon gar nicht, wenn man es ungefragt als CREDITREFORM-Mitglied erhält.

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  5. Sehr geehrter Herr Klein,

    Sie haben völlig recht. Milliarden fließen in die Krebsindustrie, die den Krebs aber leider eher verwaltet als zu heilen. So schreibt der Spiegel: “Der einzige Fortschritt der Chemotherapie ist die Reduktion der selbst erzeugten Nebenwirkungen”. Die Menschen leben nicht länger, sie müssen nur weniger brechen. Chapeau! Wenn ich durch meine Therapien nicht schon so viele krebskranke Patienten geheilt hätte, würde ich den Mund gar nicht so voll nehmen.
    Eben diese Erfolge beflügeln mich, auch in anderen Disziplinen quer zu denken – auch und besonders dann wenn uns etwas als alternativlos verkauft wird. Viele Vertreter der Wirtschaft haben sich gegen eine Bankenrettung ausgesprochen, obwohl ich denen mehr Sachverstand zugetraut hätte als der Politik. Die Isländer haben nicht die Banken gerettet sondern die Bevölkerung entlastet und sind sehr gut damit gefahren. Und wenn man Milliarden Euro in ein EU Land pumpt, das nachweislich 5 Jahre lang gar kein Interesse daran gezeigt hat, notwendige Reformen durchzusetzen, dann kann das auch kein Zeichen von Intelligenz sein.

    So darf jeder seine eigene Meinung vertreten. Sie dürfen sich zu medizinischen Themen äußern, auch wenn das evtl. nicht Ihre Kernkompetenz ist. Ich darf gesellschaftspolitische Themen ansprechen, von denen Sie sicherlich viel mehr verstehen.

    Mit bestem Gruß,
    Dr. med. Michael Spitzbart

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  6. Sehr geehrter Herr Dr. med. Michael Spitzbart,

    ich habe Ihren Artikel in der Creditreformzeitschrift mit Interesse gelesen. Im Schlußsatz des Artikels erwähnen Sie mineralstoffhaltige Basenkapseln. Ich habe nun etwas im Internet nachgesehen, finde aber nur Basengranulate usw.. Könnten Sie mir ein genaues Produkt empfehlen?
    Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Regina wörner

    Antworten
    • Sehr geehrter Frau Wörner,

      da kann ich Ihnen die Basenkapseln von Spannte empfehlen. 3 x täglich eine Kapsel (www.sanaponte.de)
      Beste Grüße
      Michael Spitzbart

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  7. Guten Tag, wie schaut es aus mit dem Fruchtzucker, der im Obst enthalten ist. Orangen, Bananen, Äpfel enthalten sehr viel Zucker. “Ernähren” sich die Krebszellen auch von diesem Zucker ? Wenn ja, heißt das, dass man keinerlei Obst essen sollte. Wie schaut es aus mit den Ozon-Sauerstoff-Therapien ? Vielen Dank für Ihre Antwort. Staudacher Georg

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    • Lieber Herr Staudacher,

      ja, Fruchtzucker muss ebenfalls gemieden werden. Statt dessen sollte man sehr viel Gemüse (ruhig auch roh) essen. Darin sind die gleichen Vitamine und Spurenelemente enthalten wie im Obst, aber eben ohne Fruchtzucker. Ozon Therapie schadet sicher nicht, durch ein leichtes Ausdauertraining hat man aber einen vielfachen Effekt – und tut nebenbei noch etwas für Herz und Kreislauf.

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  8. Sehr geehrter Herr Dr. Spitzbart,

    vielen Dank für Ihren interessanten Bericht. Allerdings habe ich Zweifel: Sie schreiben: “Nudeln, Brot, Reis, Pizza, Müsli … ist alles Zucker”. Wenn man nicht abnehmen will und energiereich Essen muss – wie soll in Bezug auf Ihre Beschreibung praktisch gehen? Das funktioniert doch nicht – oder?

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