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Banken unter Druck – Fünf Tipps für den Wandel

Traditionelle Banken stehen vor großen Herausforderungen. Der Wettbewerb durch Fintechs und die FANG-Unternehmen (Facebook, Amazon, Netflix und Google) wird härter. Der Margendruck steigt und regulatorische Anforderungen verändern sich immer schneller. All das verschärft den Kampf um den digitalen Kunden. Wer hier überleben will, muss sich transformieren. Was es dafür braucht, zeigen die folgenden fünf Tipps:

Neue Partner – Kooperationen mit Dritten werden unumgänglich

Ökosysteme, in denen Anbieter unterschiedlicher Couleur zusammenarbeiten, sind von essentieller Bedeutung. Zum Beispiel bei der Etablierung und Weiterentwicklung von Mobile Payment. Diesem Argument können sich auch neue Markteilnehmer wie Apple, Google und Co. nicht verschließen.

Neue Denkweise – Durch die Brille eines Start-Ups schauen

Wie würde sich ein Start-Up den aktuellen Herausforderungen stellen? Mit Hilfe dieser Frage lassen sich gegebenenfalls vorherrschende Barrieren überwinden und völlig neue Ansätze finden – unabhängig von bestehenden Prozessen und Hierarchien.

Neue Technologien – Zukunftsfähig durch Flexibilität

Sowohl offene IT-Architekturen sowie Real-Time-CRM werden in Zukunft immer wichtiger. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Sie machen Unternehmen flexibler und schneller in der Reaktion auf kommende technologische Innovationen. Das spielt gerade im Hinblick auf die sich kontinuierlich ändernden Kundenwünsche eine wichtige Rolle.

Neue Arbeitsweise – Mehr Mut zum Probieren

Gerade für Banken eignet sich das agile Experimentieren. Es bringt mehr Bewegung und Geschwindigkeit in den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess. Dabei gilt: Umso früher ein Ansatz scheitert, desto lehrreicher ist es für das Unternehmen. Wichtig ist, diese Form des experimentellen Scheiterns zuzulassen und nicht zu tabuisieren oder gar zu bestrafen.

Neue Kultur – Den Kunden in den Fokus rücken

Viele Banken schreiben sich Kundennähe auf die Fahne. Doch die sieht je nach Kanal anders aus: Online zum Beispiel wird der Kunde oft allein gelassen und muss mit unterschiedlichen Ansprechpartnern kommunizieren. Bestes Beispiel dafür ist die digitale Kontoeröffnung. Um solche negativen Erlebnisse zu verhindern, braucht es gemischte, agile Teams sowie die frühe Einbindung aller relevanten Entscheider. Das ermöglicht den Aufbau einer kundenzentrierten Kultur.

Wer über diese fünf Tipps nachdenkt, hat den ersten Schritt Richtung Wandel bereits getan. Sicherlich braucht die Umsetzung Zeit und Geduld, aber der Aufwand lohnt sich. Mehr noch: Er ist sogar notwendig, um im digitalen Neukundenkampf zu bestehen und damit auch das Überleben des eigenen Unternehmens zu sichern.


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