Kapitän auf der Brücke? Die Aufgabenbereiche eines Unternehmers© Matthias Stolt - stock.adobe.com

entspannt, Leben

Sechs spannende Kreuzfahrt-Reisen

Sonne, blauer Himmel und rundherum nichts als Wasser: Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff ist längst nicht mehr nur etwas für gut betuchte Senioren, denn die schwimmenden Hotels bieten Luxus, Action und Entertainment in allen Varianten. Sechs Routen, die sich lohnen.

Karten und Bilder: © Archiv „Kreuzfahrt Guide“, planet c GmbH

 

 

Die Superlative im Mittelmeer

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227.000 Bruttoregistertonnen, 16 Passagierdecks für mehr als 6.000 Gäste und im Heck eine Rutsche, in der man über zehn Decks nach unten saust: Die „Harmony of the Seas“ ist das aktuell größte Kreuzfahrtschiff. Es fährt für Royal Caribbean International aus Miami, die für das beste Entertainment auf dem Wasser bekannt sind: Die Funparks garantieren Spaß und Action fast rund um die Uhr. Wer das mag, hat in den kommenden Monaten Gelegenheit zum Ausprobieren: Die „Harmony“ startete schon im Juni in Barcelona und kreuzt noch bis Oktober auf Sieben-Nächte-Törns ab beziehungsweise bis Barcelona oder Rom, mit Stopps in Mallorca, Marseille, La Spezia und Neapel. Empfehlung: Buchen Sie eine Park-View-Kabine (2.120 Euro pro Person) mit Blick auf den Central Park, den mit 12.000 Pflanzen größten Park zur See.

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Auf nach Kuba

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Wer’s kleiner mag – und deutlich feiner –, checkt auf der „Europa 2“ ein, der 2013 getauften Luxusyacht von Hapag-Lloyd Cruises, Hamburg. Sie ist für viele das derzeit schönste Kreuzfahrtschiff. Maximal 520 Passagiere genießen Borderlebnisse der Extraklasse wie etwa eine Gastronomie auf Sterneniveau. Fünf Esstempel hat die „Europa 2“, dazu noch ein „Grande Réserve“ für Candlelight-Dinners im privaten Kreis. Und die Routen? Ein Highlight 2016 ist Kuba: Ende Oktober steuert das Schiff dort vier Häfen an, im zweiten Teil einer Zwölf-Nächte-Cruise, die in La Guaira/Venezuela startet und über die Grenadinen, St. Lucia. St. Barts und die British Virgin Islands nach Santiago de Cuba und Havanna führt. Man sollte sich jedoch mit der Buchung (etwa: Grand Ocean Suite ab 13.120 Euro pro Person) sputen: Kuba ist der Renner im Reisemarkt.

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Von Polarlichtern und Gletschern

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Die norwegische Fjordküste: Wer sie einmal erlebt hat, der weiß: Am intensivsten er-„fährt“ man sie mit dem Schiff. Und am besten mit dem Klassiker für diese Destination, der staatlichen norwegischen Postschifflinie Hurtigruten. Zwölf Liner – die tatsächlich noch Post befördern – mit jeweils um die 600 bis 800 Passagieren kreuzen rund ums Jahr längs der Fjorde, von Bergen bis hinauf nach Kirkenes am Weißen Meer. Die in der Regel elftägige Reise ist ab 2.314 Euro pro Person zu buchen. Ein Tipp für Fotofreunde: 2017 bietet Hurtigruten an sechs Terminen spezielle Fotoreisen in Kooperation mit dem Kamerahersteller Canon, mit Begleitung durch einen professionellen Fotografen, Vorträgen und Kursen.

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Rund um den Stiefel

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„The most luxurious cruise ship ever built.“ Mit hohem Anspruch geht im Juli die „Seven Seas Explorer“ des US-Reeders Regent Seven Seas Cruises an den Start. Wer sich gern nach Strich und Faden verwöhnen lassen möchte (und keine Angst vor der Bordsprache Englisch hat), liegt hier genau richtig. Zumal im Reisepreis (etwa: zehn Nächte ab 6.985 Euro pro Person in der Veranda-Suite) alle Bordkosten inklusive Getränke, Trinkgelder und sogar die meisten Landausflüge enthalten sind. Gerade Letztere haben es bei Regent in sich, vor allem auf dieser Traumroute: Im September fährt der Luxus-Cruiser von Rom über Amalfi und Catania auf Sizilien nach Albanien (Durres), Montenegro (Kotor), Kroatien (Split), Ravenna und Triest nach Venedig. Wer es richtig krachen lassen will, bucht dafür die 360 Quadratmeter große Regent-Suite – für schlappe 36.449 Euro pro Person.

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Unter vollen Segeln

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Wie könnte man die legendäre Crossing besser erleben als auf einer wahren Legende unter Segeln? Zum Glück überquert die Dreimastbark „Sea Cloud“ alljährlich den großen Teich von den Kanaren in die Karibik. Da nur maximal 65 Passagiere auf dem historischen Schiff (Baujahr 1931) Platz finden, ist sie oft weit im Voraus ausgebucht. Für den Törn im November 2016 ist also nichts mehr zu holen. Doch im November 2017 geht es aufs Neue los: von Las Palmas nach Curaçao – und dazwischen nichts als Wasser, Wind und Segelabenteuer. 16 Tage ist man auf Kolumbus Spuren auf See, wie jener getrieben vom beständig wehenden Passat. Auch hier kann man die Luxusvariante mit der Original-Eignerkabine (17.115 Euro pro Person) oder eine bescheidenere Außenkabine auf dem Promenadendeck (7.875 Euro) wählen. Unterm Strich gilt jedoch: Das Segelerlebnis ist für alle dasselbe.

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Myanmar per Fluss

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Kreuzfahrten gibt es auch auf dem Fluss. Zum Beispiel auf dem Irawaddy, der quer durch Myanmar fließt. Kein Verkehrsmittel ist für die Erkundung des „goldenen Burma“ besser geeignet als das Schiff. Landestypische Teakholzboote oder moderne Kabinenkreuzer, meist mit nur ein paar Dutzend Gästen, sind im Einsatz, etwa unter der Flagge der Hotelgruppe Belmond: Die „Belmond Orcaella“ und die „Belmond Road to Mandalay“ bieten drei- bis siebentägige Reisen zwischen Mandalay, Bagan und Yangon (sieben Tage ab rund 4.300 Euro, ohne Flüge). Ein Tipp: Stilvoller Abschluss ist der Aufenthalt in der Belmond Govenor’s Residence in der Hauptstadt Yangon, einem Kolonialstilpalast im Stil der 1920er.

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