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Grünes Gebäude = doppelte Rendite

Ein Drittel aller CO2-Emissionen weltweit geht auf Immobilien zurück – unter ökologischen Gesichtspunkten ist „grünes Bauen“ also dringend geboten. Zumal sich Investitionen in Green Buildings auch ökonomisch gleich doppelt auszahlen: durch geringere Energiekosten einerseits und durch Imagevorteile bei Kunden und Investoren andererseits. So erwies sich „Kundennachfrage“ in einer Studie der Marktforschungsorganisation Dodge Data & Analytics aus dem Jahr 2015 als Hauptmotiv für nachhaltiges Bauen, noch deutlich vor „regulatorischen Erfordernissen“. In der ersten Ausgabe der Studie aus dem Jahr 2008 überwogen noch ökologische Motive – ein Indiz dafür, dass grüne Immobilien kein Nischenthema von Überzeugungstätern mehr sind, sondern sich zum strategischen Erfolgsfaktor mausern. Inwieweit der CO2-Fußabdruck generell als Verkaufsargument taugt, steht hier: creditreform-magazin.de/co2-fussabdruck

Grafik_Editorial

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Folgerichtig soll sich bis 2018 laut Studie die Zahl nachhaltig gebauter Immobilien verdoppeln. Und auch unsere Leser treiben die Energieeffizienz ihrer Büros und Hallen mit gezielten Maßnahmen voran (siehe Grafik). Anlass genug, ab Seite 16 im Rahmen unseres Spezials „Gewerbeimmobilien“ eine besonders ehrgeizige Kategorie grüner Bauprojekte vorzustellen: das vollständig CO2-neutrale Firmengebäude. Und zu verraten, wie sich solch ein Vorzeigeobjekt finanzieren, technisch umsetzen und fürs Marketing nutzen lässt. Damit die Umwelt profitiert – und der Unternehmer doppelt.

Ingo Schenk, Chefredakteur


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