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Tipps für mehr Weihnachtsumsatz im Handel

In der diesjährigen Adventszeit rechnen Händler mit mehr Andrang als je zuvor, besonders am so genannten „Super-Samstag“. Zufriedene Kunden bedeuten mehr Umsatz – aber weiß der Handel auch, ob seine Kunden zufrieden sind oder nicht?

Der Monat vor Weihnachten ist eine heiße Phase für Verbraucher und Handel gleichermaßen. In den 10 Tagen vor Weihnachten wird teilweise 40 Prozent des Jahresumsatzes gemacht, so die National Retail Federation. RetailNext, ein Unternehmen, das das Kundenverhalten im Einzelhandel untersucht, geht davon aus, dass der „Super-Samstag“, der 17. Dezember, und der Freitag vor Weihnachten, der 23. Dezember, die Tage mit dem größten Andrang in den Geschäften sein werden.

In Sachen Umsatz im Handel ist der Kunde König – der alles entscheidende Faktor. Und es ist wichtig für Händler zu wissen, wie sich die Kundenzufriedenheit an diesen Hauptverkaufstagen im Laufe des Tages entwickelt. HappyOrNot, nach eigenen Angaben Spezialist “für Verbesserung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit”, hat die ihm vorliegenden Daten dieser beiden umsatzstärksten Tage aus den Jahren 2014 und 2015 analysiert – insgesamt 1,1 Millionen Feedback von Kunden –, um den Zufriedenheitstrend zu erkennen und dem Handel zu zufriedene Kunden und mehr Umsatz zu verhelfen.

Kundenzufriedenheit im Laufe der umsatzstärksten Tage

Super-Samstag

Der Samstag direkt vor Weihnachten, auch als „Super-Samstag“ bezeichnet, kristallisiert sich als insgesamt umsatzstärkster Einkaufstag der ganzen Vorweihnachtszeit heraus. Damit die Kunden das bestmögliche Einkaufserlebnis haben, sollte der Handel den folgenden Zufriedenheitstrend beachten:

  • Während der normalen Öffnungszeiten, also von 9:00 bis 21:00 Uhr, sinkt die Kundenzufriedenheit stündlich im Durchschnitt um 1 Prozent
  • Insgesamt nimmt die Kundenzufriedenheit im Laufe des Tages um fast 11 Prozent ab

23. Dezember

Der 23. Dezember ist der zweitstärkste Verkaufstag. Viele Kunden kaufen in großer Eile noch Geschenke in letzter Minute und achten dabei wenig auf den Preis. Wie am Super-Samstag nimmt auch hier leider die Kundenzufriedenheit im Laufe des Tages ab. Anders als am Super-Samstag lässt der Trend gegen 15:00 Uhr nach und der Zufriedenheits-Index liegt danach gleichmäßig bei durchschnittlich 82,5 Prozent.

Den Daten von HappyOrNot zufolge war der Trend 2014 an diesen Haupthandelstagen derselbe, und für 2016 wird der gleiche Effekt erwartet. Auch wenn der Unzufriedenheitstrend sich wiederholt,  kann der Handel proaktiv Maßnahmen ergreifen, um dem Kunden das bestmögliche Shopping-Erlebnis zu bieten, und dadurch dem Jahresendumsatz noch einen Schub geben.

3 Tipps, um Kunden zufrieden zu machen und mehr Umsatz zu erzielen

Ein SMG-Bericht stellt fest, dass der zufriedene Kunde bei jedem Besuch bis zu 40 Prozent mehr Umsatz generiert, und TNS weist darauf hin, dass bis zu 30 Prozent der Kunden einen Kauf abbrechen, wenn sie eine unangenehme Erfahrung machen. Um dem Trend zur Kunden-Unzufriedenheit entgegenzuwirken, empfiehlt HappyOrNot dem Handel folgende Vorbereitungsmaßnahmen:

  1. Arbeitsschichten angemessen planen, besonders für den Haupt-Andrang von 14:00 bis 17:00 Uhr
  2. für ausreichende Lagerbestände zu sorgen und dafür, dass die Ware für Kunden leicht erreichbar ist
  3. besondere Anstrengungen um die Mitarbeiter zu motivieren und zu unterstützen, denn eine positive Einstellung des Personals wirkt auch positiv auf die Kunden

 

 

 


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