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Social Intranet: Mehr Vertrauen, bitte!

Ziel des digitalen Wandels ist die Optimierung von Prozessen und Strukturen – das gilt auch für die interne Kommunikation: Statt ineffizient E-Mails hin- und herzuschicken und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen in CC zu nehmen, organisieren sich die Mitarbeiter von morgen in betrieblichen sozialen Netzwerken – und kommunizieren abteilungsübergreifend so, wie sie es auch privat auf Facebook & Co. gewöhnt sind: per Messenger, in Wiki-Foren und in Chats mit Kollegen und Chefs.

Das motiviert (siehe Grafik), beschleunigt den Wissenstransfer und reduziert die Gefahr von Doppelarbeit, wenn sich bereits im Betrieb vorhandenes Know-how schnell recherchieren lässt. Gleichzeitig werden Hierarchie-Ebenen durchlässig, wenn etwa der Technikvorstand im Social Intranet auf den Wiki-Eintrag eines Ingenieurs stößt und formlos mit ihm fachsimpeln kann.

Weitsichtige Chefs schätzen das Firmen-Facebook ohnehin als direkten Draht zu ihren Leuten, um sie in Zeiten des Wandels auf dem Laufenden zu halten und sich im Chat ihren Fragen zu stellen. Wobei dieser Austausch idealerweise unmoderiert erfolgen sollte – sofern es die Firmenkultur zulässt. Denn mangelndes Vertrauen gilt als größter Hemmschuh bei der Einführung eines sozialen Intranets – vom Betreuungsaufwand mal abgesehen.

Dabei sollte die Frage „Gibt es Ärger, wenn ich etwas poste?“ in der Mitarbeiterkommunikation 4.0 ebenso wenig eine Rolle spielen wie die Sorge des Chefs vor Kritik an seinem Kurs. Ausufernder Investitionskosten sind dank gut skalierbarer Cloud-Lösungen ohnehin nicht zu befürchten. Einsatzszenarien und passende Software finden Sie in unserer Titelgeschichte.

 

Editorial


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