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CR-News, informiert

CR-News: Altersversorgung im Handwerk / Zahlungsziele im Mittelstand / Termin-Tipp: Jahresabschlüsse

Die folgenden Meldungen stammen von der Seite „informiert News“ aus dem Creditreform-Magazin 4/2017:

Zu wenig auf die hohe Kante

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Mit der Vorsorge für ihr Alter halten es viele selbstständige Handwerker nicht anders als zahlreiche Angehörige anderer Berufsgruppen – sie kümmern sich zu wenig darum. Doch während Angestellte zumindest auf Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung hoffen dürfen, haben selbstständige Handwerksmeister aus dieser Quelle wenig zu erwarten. Denn viele von ihnen verabschieden sich nach der 18-jährigen Pflichtphase aus der gesetzlichen Rentenversicherung und zahlen keine weiteren Beiträge ein.

Wer nach der Liberalisierung der Handwerksordnung 2004 eine Existenz im zulassungsfreien Handwerk gegründet hat, unterliegt sogar überhaupt keiner Rentenversicherungspflicht. So erkläre sich, dass nur 28,9 Prozent der befragten Handwerksunternehmer Einzahlungen in die gesetzliche Alterssicherung vornehmen, meldet die Creditreform Wirtschaftsforschung in Neuss, die Anfang  2017 rund 1.300 Betriebe zu ihrer Situation befragt hat.

Wirtschaftslage und Finanzierung im Handwerk: Die vollständige Analyse gibt’s auf  creditreform.de/aktuelles/wirtschaftsforschung

Immerhin: Viele selbstständigeHandwerksmeister sorgenprivat vor, meist in Form einer klassischen Kapitallebensversicherung oder alsFonds.  Auch Riester- oder Rürup-Rente werden genutzt. Jeder vierte Befragte plant, die Erlöse aus dem Verkauf seines Betriebs für die Altersvorsorge zu verwenden. Aber ob das reicht? Sechs von zehn Befragten sparen weniger als 500 Euro im Monat. Die Mehrzahl der Handwerksunternehmer würde es begrüßen, wenn die Pläne der Bundesregierung, eine Versicherungspflicht für  Selbstständige einzuführen, Wirklichkeit werden. Nur jeder Sechste lehnt eine solche Idee gänzlich ab. Der  Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) befürwortet eine Versicherungspflicht, wünscht sich allerdings ein Wahlrecht darüber, welche Form der Absicherung gewählt wird.

Zahlungsziele im Mittelstand: 42,29 Tage …

… Geduld mussten Lieferanten und Leistungserbringer im zweiten Halbjahr 2016 aufbringen, bis sie ihr Geld bekamen. Die Auswertung des Creditreform Debitorenregisters Deutschland für das zweite Halbjahr 2016 zeigt somit eine Ausweitung der Forderungslaufzeiten gegenüber 40,78 Tagen im zweiten Halbjahr 2015. Grund für die Verzögerungen war vor allem eine Verlängerung der eingeräumten Zahlungsziele bei weitgehend unverändertem Zahlungsverzug. So gewährten Gläubiger im Schnitt mit 32,28 Tagen Zahlungsziel 1,46 Tage mehr als im Vorjahr. Vergleichsweise lange Zahlungsziele wurden Unternehmen aus der Metall- und Elektrobranche (36,90 Tage) sowie aus den unternehmensnahen Dienstleistungen (36,81 Tage) gewährt. Lockerungen erfuhren insbesondere Unternehmensdienstleister, Einzelhändler und auch Logistiker.

Termin-Tipp: Jahresabschlüsse analysieren und auswerten

„Die Auswertung von Jahresabschlüssen bei der Bonitätsprüfung und -überwachung hat heute einen höheren  Stellenwert als früher“, weiß Prof. Bernd Weiß von der Hochschule Bochum. Sein Seminar Jahresabschlüsse analysieren und auswerten im Rahmen der Creditreform Akademie richtet sich an Firmeninhaber, Geschäftsführer und verantwortliche Mitarbeiter aus den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Kreditmanagement und Controlling. Die Themen sind Bilanzbonitätsbeurteilung, Insolvenzdiagnose sowie qualitative und quantitative Inhalte zum Jahresabschluss. Die nächsten Termine: 27. April (Berlin), 8. Juni (Köln), 22. Juni (Hamburg) und 28. September (Düsseldorf). Anmeldung unter: creditreform.de/mitgliedschaft/creditreform-akademie

 

 


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