fit-for-life-dr-michael-spitzbart-klärt-über-das-blutbild-aufWer sein Blutbild optimiert, senkt das Risiko vieler Erkrankungen enorm, weiß Dr. Michael Spitzbart. © Julian Rentzsch

entspannt, Gesundheit

»Der Mensch besteht aus 47 Zutaten«

Wer sich fühlt, als lebe er mit angezogener Handbremse, sollte dem auf den Grund gehen. Oft fehlt schlicht ein kleiner Baustein im Stoffwechsel.
Die Biochemie ist sich einig: 47 Stoffe sind es, die das Leben eines Menschen ausmachen. Würde nur einer fehlen, wäre das Leben nicht möglich. Darum sind diese Substanzen essentiell, sprich lebensnotwendig. Doch was, wenn ein Stoff zwar nicht komplett fehlt, aber auch nicht ganz ausreichend vorhanden ist? Dann passiert das, was viele kennen: Wir können nicht 100, sondern vielleicht nur 70 Prozent unseres Potenzials abrufen. Ist der Mangel noch stärker, können ernsthafte Krankheiten entstehen – und niemand findet die Ursache. Gerade in der symptombezogenen Medizin, in der ein Arzt nur überlegt, welches Medikament er bei welchem Symptom verordnet, bleibt die wahre Ursache oft auf der Strecke.

Je nach Beschwerdebild kann der alternativ arbeitende Arzt bereits ahnen, an welcher Zutat es mangelt. Wer beispielsweise jede Infektion mitnimmt, hat in den meisten Fällen einen Mangel beim Spurenelement Zink – oft auch in Verbindung mit einem Eiweißdefizit. Dass ein Magnesiummangel Muskelkrämpfe auslöst, ist allgemein bekannt. Dass hinter der Migräne, dem Tinnitus, dem Hörsturz oder sogar hinter Herzrhythmusstörungen ebenfalls ein Magnesiummangel stecken kann, wissen selbst viele Ärzte nicht.

Tyrosin statt Tabletten

Welche Tabletten werden am häufigsten verordnet? Das Schilddrüsenhormon Euthyrox oder Thyroxin – je nach Hersteller. Allein für das künstliche Zuführen des Schilddrüsenhormons bei einer Unterfunktion geben deutsche Krankenkassen mehr als eine Milliarde Euro jährlich aus. Dabei ist das Schilddrüsenhormon in seiner körpereigenen Produktion von nur zwei Zutaten abhängig. Und zwar vom Spurenelement Jod und der Aminosäure Tyrosin. Mangelt es nur an ein einem, erlahmt die Produktion der Schilddrüse. Wäre es da nicht weitaus klüger, einen Mangel dieser natürlichen Elemente im Blut zu messen und auszugleichen, als für den Rest des Lebens das Hormon als Tablette zu verordnen? Wird es längere Zeit von außen zugeführt, stellt die Schilddrüse die eigene Produktion komplett ein und bildet sich zurück. Erkennen Sie das Problem? Jod und Tyrosin sind natürlich. Sie kommen vom lieben Gott und können nicht patentiert werden, Medikamente dagegen schon. Geld regiert die Welt. Leider auch in der Medizin – und in der Pharmaindustrie, wo mehrere Hundert Milliarden jährlich verteilt werden.

Wenn der Rückenwind fehlt

Sind die gehirnaktiven essentiellen Aminosäuren Tryptophan, Phenylalanin oder Tyrosin nicht ausreichend vorhanden, macht sich das unangenehm bemerkbar. Aus ihnen entstehen die begehrten Rückenwindhormone – das Stimmungshormon Serotonin sowie die Antriebshormone Dopamin und Noradrenalin. Wenig Aminosäuren, wenig Hormone – das Leben fühlt sich an, als sei die Handbremse gezogen. Das muss nicht sein. Nutzen Sie die Möglichkeit, ihren Gehirnstoffwechsel zu optimieren und mit Leichtigkeit statt mit purer Willenskraft durch den Tag zu gehen.

Auch wenn scheinbar plötzlich Krebs ausbricht, hat wohl schon jahrelang etwas gefehlt: das Element Selen. Es kann in ausreichender Konzentration  Krebs in der Entstehung blockieren. Das ist in Tierversuchen längst bewiesen. Wenn zusätzlich die essentielle Aminosäure Methionin ausreichend vorhanden ist und auch das übrige Immunsystem gestärkt wird, ist das Bollwerk für Krebszellen unüberwindbar. Merke: Jeder von uns entwickelt ständig Krebszellen, die aber von der intakten Abwehr sofort unschädlich gemacht werden.

Nur wer misst, weiß Bescheid. Darum messe ich bei meinen Patienten alle essentiellen Stoffe im Blut, um ihre Gesundheit zu erhalten oder zu stärken. Leider werden die essentiellen Substanzen von vielen Ärzten aber als Humbug, Placebo oder rausgeschmissenes Geld angesehen. Sie haben erstens nicht in Biochemie und zweitens nicht in Mathematik aufgepasst – und ahnen nicht, wie viel Lebenskraft man gewinnen und wie viel Geld man sparen könnte.

 

 


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