Handelsblatt News

BNP Paribas soll in den USA Millionenbuße zahlen

Verstöße im Devisenhandel: BNP Paribas hat laut der US-Notenbank Fed keine gute Arbeit bei der Aufsicht und Kontrolle von Händlern geleistet. Nun soll das französische Geldhaus eine dreistellige Millionenstrafe zahlen.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat der französischen Bank BNP Paribas eine Millionenstrafe auferlegt. Grund seien Verstöße gegen Bestimmungen beim Devisenhandel, teilte die Fed am Montag mit. Die Geldbuße belaufe sich auf 246 Millionen Dollar. Die Zentralbank wirft dem Kreditinstitut unter anderem Mängel bei der Aufsicht und Kontrolle von Händlern vor.

Im Mai hatte das Geldhaus zur Beilegung einer Untersuchung von Devisengeschäften 350 Millionen Dollar an die New Yorker Bankenaufsicht gezahlt. Die Aufseher warfen der Bank vor, durch mangelnde Anleitung mehr als einem Dutzend Händlern und Verkäufern erlaubt zu haben, in der US-Metropole und an anderen wichtigen Handelsplätzen Wechselkurspreise zu manipulieren.1p1p


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