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Seitenblick

Erfolg braucht einen Plan

Egal ob Globalisierung, politische Veränderungen, digitale Transformation, Fachkräftemangel oder die aktuelle Niedrigzinspolitik: an Herausforderungen für Unternehmen wird es auch im Jahr 2018 nicht mangeln. Auf viele Trends können sie sich einstellen, manches antizipieren – doch manche Ereignisse werden sie und ihr Geschäft auch unvermittelt treffen.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass zumindest die Hausaufgaben gemacht sind. Dazu gehört auch eine solide Jahresplanung. Was Unternehmer gelegentlich als Pflichtübung so schnell wie möglich abhaken wollen, verdient einen genaueren Blick. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte hat schon vor einigen Jahren Führungskräfte zu ihren Planungsgewohnheiten befragt und Gründe für die oft stiefmütterliche Behandlung ausgemacht: Zwar halten
72 Prozent eine klassische Unternehmensplanung für unverzichtbar. Viele bemängeln aber, dass die Zahlenwerke unflexibel und nur mit großem Aufwand zu verändern seien. So bildet die Planung eher eine Momentaufnahme.

Im schlechtesten Fall ist sie bei ihrer Verabschiedung sogar schon wieder wertlos, weil sich Marktgegebenheiten schneller verändert haben. Die Experten von Deloitte – wie auch die Autorin unserer Titelgeschichte – empfehlen deshalb zwei Dinge. Erstens: Glauben Sie nicht, dass derjenige am genausten plant, der bis ins letzte Detail geht. Denn je detaillierter die Planung, desto eher kann sich eine grundlegende Prämisse als falsch erweisen. Und zweitens: Kalkulieren Sie mehrere Szenarien, entwickeln Sie einen guten Plan B. Denn nur darum geht es doch: dass Erfolg nicht auf Zufall basiert, sondern auf möglichst richtig getroffenen Annahmen und Entscheidungen der Unternehmensführung.

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