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Nordkoreanische Spionage-Software ausgeschaltet

Die nordkoreanische Spyware Fallchill kann Informationen von Festplatten abgreifen, Prozesse in Netzwerken einleiten und Daten überschreiben. Entdeckt wurde sie auf einem Server in Mexiko – vom FBI und lokalen Behörden.

Ermittler aus Mexiko und den USA haben eine nordkoreanische Spionage-Software ausgeschaltet. Das Programm Fallchill sei auf dem Server einer privaten Telekommunikationsfirma in Mexiko-Stadt entdeckt worden, teilte die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft am Montag mit.

Der Server sei vom Internet getrennt und die Software vernichtet worden. Bei der Operation arbeitete die mexikanische Staatsanwaltschaft mit der US-Bundespolizei FBI zusammen.

Fallchill könne Informationen von Festplatten abgreifen, Prozesse in Netzwerken einleiten und beenden, Daten überschreiben und bewegen sowie sich nach dem Einsatz selbst vernichten, teilten die Ermittler mit.

Welches Unternehmen von der Spionage-Software betroffen war, war zunächst unklar. Der größte Telekommunikationskonzern des Landes ist Telmex von Milliardär Carlos Slim, gefolgt vom spanischen Unternehmen Telefonica.1p1p


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