Handelsblatt News

Britische Inflation bleibt überraschend bei Drei-Prozent-Marke

Entgegen den Erwartungen der Fachleute hält sich die britische Inflationsrate bei drei Prozent. Das macht der Bank of England Sorgen.

Die Inflation in Großbritannien hat sich zu Jahresbeginn auf hohem Niveau gehalten. Die Verbraucherpreise legten im Januar um 3,0 Prozent zum Vorjahresmonat zu und damit genauso stark wie im Dezember. Dies geht aus den vom Statistikamt ONS am Dienstag vorgelegten Daten hervor. Fachleute hatten mit einer leichten Abschwächung gerechnet. Die Inflation nagt an der Kaufkraft der Verbraucher, da die Löhne nicht so schnell steigen wie die Preise. Die Bank of England (BoE) sieht diese Entwicklung mit Sorge, da sie eine Teuerungsrate von lediglich zwei Prozent anstrebt. Angeheizt wird die Inflation durch das schwächelnde Pfund, das nach dem Anti-EU-Referendum der Briten vom Sommer 2016 auf Talfahrt gegangen ist. Dadurch werden Importe teurer.

Die BoE hat im November erstmals seit rund zehn Jahren die Zinsen angehoben – auf das aktuell gültige Niveau von 0,5 Prozent. Sie ist offen für eine weitere geldpolitische Straffung. Viele Investoren rechnen für Mai mit dem nächsten Schritt nach oben. 1p1p


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