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Seitenblick

Bereit für ein neues Fahrgefühl?

Haben Sie schon mal in einem Elektroauto gesessen? Egal ob Tesla, BMW i3 oder Smart – das Gefühl, den Motor zu starten, ohne auch nur ein Geräusch, im besten Fall ein leises Surren, zu hören, ist durchaus befremdlich. Vom ersten Tritt aufs Fahrpedal (heißt wirklich so) hingegen schwärmt so gut wie jeder Neuling. Dank ­ihres großen Drehmoments reagieren Elektromotoren direkter, lassen normale Autos an der Ampel locker stehen. Was sich erst später rächt. Denn zum neuen Fahrgefühl gehört auch der bange Blick auf die Batteriestandsanzeige. An der Frage der Alltagstauglichkeit, besonders auf Strecken von mehr als 100 oder 200 Kilometern, scheiden sich die Geister.

Der Staat fördert den Ausbau der Elektromobilität nicht nur mit Kaufprämien für Neufahrzeuge, sondern auch mit Förderprogrammen für die Installation von Ladesäulen sowie Steuervorteilen beim Strom-Tanken. Er hat dabei insbesondere die Flotten von Firmenwagen im Fokus. Immerhin gehen rund 70 Prozent der Neuzulassungen in Deutschland auf das Konto gewerblicher Halter. Und tatsächlich erwartet laut einer Befragung des Digitalverbands Bitkom jedes zweite Industrieunternehmen, dass es in den kommenden zehn Jahren Elektrofahrzeuge für den eigenen Fuhrpark oder als Firmenwagen anschaffen wird.

Als wichtigste Argumente dagegen führen sie allerdings Sorgen um die Reichweite, hohe Anschaffungskosten sowie einen hohen Aufwand an, Elektroautos ins bestehende Fuhrparkmanagement zu integrieren. Ganz klar: Alle Argumente haben ihre Berechtigung. Wie es trotzdem schon heute erfolgreich gelingen kann, den Fuhrpark auf Elektroautos umzustellen, wann es sich rechnet und welche Vorteile es durchaus mit sich bringen kann, lesen Sie im Schwerpunkt dieser Ausgabe.

Christian Raschke
Chefredakteur

© Creditreform-Magazin

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