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EZB trennt sich von zweiter Telefonica-Deutschland-Anleihe

Wenige Tage, nachdem die EZB eine erste Telefonica-Anleihe abgestoßen hatte, folgte jetzt eine weitere – weil die Zinskonditionen zu kompliziert waren.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auch ihre zweite Anleihe von Telefonica Deutschland abgestoßen. Die siebenjährigen Schuldtitel des Unternehmens mit einer Laufzeit bis Februar 2021 standen am Montag nicht mehr auf der EZB-Liste der Firmenanleihen, die von den Euro-Wächtern gehalten werden. Bereits Anfang April war bekanntgeworden, dass sie sich von fünfjährigen Schuldtiteln der Firma getrennt hatten.

Als Grund für den jetzigen Schritt nannte eine EZB-Sprecherin, dass die siebenjährige Anleihe wie schon das fünfjährige Papier eine Klausel besitze, nach der der Zinssatz unter bestimmten Bedingungen steigen könne. Anleihen mit komplizierten Zinskonditionen schließt die EZB aber von ihrem insgesamt auf 2,55 Billionen Euro angelegten Wertpapier-Kaufprogramm aus.

Die Währungshüter erwerben seit Mitte 2016 auch Firmenanleihen. Sechs Euro-Notenbanken tätigen die Käufe. Für den Erwerb der Telefonica-Deutschland-Papiere war die Bundesbank zuständig.

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