Nullzins

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Notenbank beharrt auf Nullzins, Anleger sollten besonnen handeln

Der Leitzins für den Euroraum bleibt bei null Prozent. Das Ankaufprogramm für Anleihen in Höhe von monatlich 60 Milliarden Euro wird bis mindestens Mitte Dezember 2017 fortgesetzt. Banken zahlen weiterhin 0,4 Prozent Zinsen für Einlagen, die sie bei der Europäischen Zentralbank (EZB) halten. Die Notenbank geht bei ihrer Geldpolitik „geduldig und beharrlich“ vor. Anleger sollten über die Gründe, die zur Entscheidung der Notenbank führten nicht diskutieren, sondern sich mit den Folgen beschäftigen. Sowohl im Wertpapierdepot, als auch der Altersvorsorge besteht Handlungsbedarf.

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Deutschland verdient an neuen Schulden – Was bedeutet das?

Erstmals in der Geschichte hat der Staat Deutschland bei der Emission einer zehnjährigen Staatsanleihe eine negative Rendite erzielt. Ein Anleger, der das Papier zum Ausgabepreis erwirbt und bis zur Fälligkeit hält bezahlt also 0,05 Prozent pro Jahr dafür, dass er dem Staat für diesen Zeitraum Geld leihen darf. Die Schlagzeile ist sicherlich spektakulär. Viel wichtiger ist jedoch der Gesamtzusammenhang in dem so etwas stattfindet. Schließlich ist der Zins der wichtigste Preis in einer Volkswirtschaft. Ist er zu niedrig, dann kommt es zu finanziellen Fehlentscheidungen. Erfahren Sie das wichtigste in einem Video (drei Minuten).

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Negativzins: Was Banken und Kreditkunden bedenken sollten

Als Fachanwalt für Bank-und Kapitalmarktrecht möchte ich in dieser Kolumne klären, inwieweit Kreditkunden von negativen Zinsen profitieren könnten – und was die Fachleute in den Banken über die aktuelle und künftig zu erwartende Rechtsprechung wissen sollten.