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CrefoPay: Mehr Umsatz, weniger Risiko

Die Plattform CrefoPay bietet Onlinehändlern eine Komplettlösung für ihre Zahlungsabwicklung im In- und Ausland. Damit können sie nicht nur Kaufabbrüche und Zahlungsausfälle verringern, sondern auch ihre Kosten reduzieren.

Der Onlinehandel boomt. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt. Nach Ergebnissen der Studie „Die Wirtschaftslage im deutschen Interaktiven Handel B2C 2013/2014“, die der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland gemeinsam mit Boniversum durchgeführt hat, betrug er im vergangenen Jahr rund 39 Milliarden Euro. Das sind 40 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Von diesen Umsatzsprüngen profitieren jedoch nicht alle Händler, denn über den Erfolg entscheidet mehr als die richtige Auswahl der Produkte – es kommt auch auf den Bezahlvorgang an. „Der richtige Payment-Mix ist ein kritischer Erfolgsfaktor von Onlineshops“, erklärt Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln. Und tatsächlich: Fast jeder siebte potenzielle Käufer lässt zum Beispiel nach der Studie „Payment im E-Commerce“ des ECC Köln und der Hochschule Aschaffenburg seinen Einkaufswagen an der Kasse stehen. Sogar mehr als drei Viertel der Onlinekunden brechen den Kauf ab, wenn Internethändler lieber auf Nummer sicher gehen wollen und nur die Zahlung per Vorkasse anbieten. Das fanden die Forscher von Ibi Research an der Universität Regensburg in ihrem „E-Commerce-Leitfaden“ heraus.

Ob ein Kunde kauft oder nicht, hängt also maßgeblich davon ab, ob er die angebotenen Zahlungsverfahren akzeptiert. Allerdings sollten sich auch die Kosten für Zahlungsabwicklung für die Händler sowie das Risiko von Zahlungsverzögerungen und -ausfällen in Grenzen halten. „Das eine Zahlungsverfahren, das alle drei Anforderungen optimal erfüllt, gibt es nicht“, weiß Ernst Stahl, Research Director bei Ibi Research. „Onlinehändler müssen sich daher genau überlegen, welche Kombination von Zahlungsverfahren und vor- und nachgelagerten Maßnahmen im Risiko- und Forderungsmanagement ihnen den höchsten Gewinn verspricht“, führt Stahl aus.

Alles aus einer Hand

Bei dieser scheinbar unlösbaren Aufgabe setzt das Konzept von CrefoPay an. Die Komplettlösung für die Zahlungsabwicklung im Internet wurde von Creditreform und seinen Partnern entwickelt: PayCo, die Payment Bank unter der Aufsicht der britischen Finanzaufsichtsbehörde, übernimmt dabei die Zahlungsabwicklung. Dank ihrer PCI-(Payment Card Industry)Zertifizierung ist sie berechtigt, die vom Käufer eingegebenen Bezahldaten zu speichern. Das ist bequem für Stammkunden, die mit Kreditkarte bezahlen. Sie können nach einmaliger Eingabe ihrer Daten künftig bequem mit dem sogenannten 1-Click-Payment ihre Waren mit einem Mausklick bezahlen. Bonitätsinformationen über Privatpersonen und Firmen kommen von Boniversum und Creditreform. Das integrierte Mahnwesen übernimmt die Creditreform-Tochter accredis in Zusammenarbeit mit den örtlichen Creditreform- Büros. CrefoPay vereint also die Zahlungsabwicklung, das Risikomanagement mit ausgefeilter Betrugsprävention und das Debitorenmanagement in einer Lösung.

Die Funktionsweise von CrefoPay ist denkbar einfach: Zu den wichtigsten Shop-Systemen, wie zum Beispiel Magento, Shopware oder Oxid, gibt es bereits fertige Softwaremodule, die von den Händlern nur noch installiert werden müssen. Diese Module lassen sich aber auch an eigenentwickelte Shop-Lösungen anpassen. Dann sind die gewünschten Zahlarten auszuwählen: von der Vorkasse über Lastschrift, Kreditkarten (VISA, Mastercard, American Express), Sofort Überweisung, Paypal, Amazon Payments bis zum hierzulande beliebten Kauf auf Rechnung. Diese erhalten die Händler nun aus einer Hand und müssen sich nicht mehr um die einzelnen Anbieter kümmern. Das senkt ihre indirekten Kosten, etwa für die manuelle Nachbearbeitung oder die Rückabwicklung von Zahlungen im Retourenfall.

Was viele Händler nicht wissen: Die indirekten Kosten können die direkten um ein Vielfaches übersteigen. Allein durch Zahlungsstörungen und -ausfälle entstehen Onlinehändlern jährlich Kosten von rund 961 Millionen Euro, so das Ergebnis der Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren – Was kostet das Bezahlen im Internet wirklich?“ von Ibi Research. Geht nun der Onlinekunde mit seinem Warenkorb samt seiner eingegebenen Daten wie Name und Versandadresse zur Kasse, gelangt er automatisch, aber von ihm unbemerkt, auf die Plattform von CrefoPay. Währenddessen laufen dort im Hintergrund etliche Prozesse ab: Mit dem Ziel, den Umsatz zu maximieren und den Händler gleichzeitig vor Forderungsausfällen zu schützen, wird das Risiko jeder Transaktion anhand bewährter Regeln und mehrstufiger Verfahren geprüft und bewertet. Je nach Ergebnis der Risikoüberprüfung wird dem Käufer automatisch eine dynamische Bezahlseite mit den passenden Zahlarten angeboten.

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Ein erhöhtes Risiko besteht etwa schon dann, wenn die Rechnungsanschrift von der Lieferanschrift abweicht und es sich um einen Neukunden handelt. Von akutem Betrugsverdacht kann man ausgehen, wenn innerhalb kürzester Zeit verschiedene Käufe mit leicht abweichenden Namen von derselben IP-Adresse aus durchgeführt werden. Bei der Risikoprüfung werden die Daten der Creditreform Boniversum für den Onlinehandel mit Privatpersonen berücksichtigt sowie von Creditreform, wenn es um den Onlinehandel mit Geschäftskunden geht. CrefoPay unterstützt damit sowohl Onlineanbieter, die im B2C-Umfeld aktiv sind, als auch solche, die B2B-Plattformen betreiben.

Da sich Betrug nicht 100-prozentig anhand vordefinierter Muster ausschließen lässt, werden auffällige Transaktionen zusätzlich manuell von CrefoPay-Experten überprüft. Händler, die auf Nummer sicher gehen wollen, können die Option CrefoPay-Garantie hinzubuchen, mit der sie den größten Teil des Zahlungsausfallrisikos auf CrefoPay übertragen.

Ärger ausgelagert

Besonders bequem sind das professionelle Debitorenmanagement mit integriertem Mahnwesen, die TÜV-zertifizierten Inkassodienstleistungen und die umfangreichen Analysetools. Ein eigener Login-Bereich ermöglicht es den Firmen, jederzeit für alle Zahlarten den Status einzelner Transaktionen einzusehen. Während sämtliche Zahlungseingänge automatisch überwacht, zugeordnet und verbucht werden, konzentrieren sich die Händler voll auf ihre Kernkompetenzen.

CrefoPay funktioniert auch beim Verkauf ins Ausland in den jeweiligen Sprachen und Währungen. Mehr als drei Viertel der Händler haben bereits ausländische Kunden. Dabei werden jedoch oft keine länderspezifischen Zahlungsverfahren angeboten, sondern das Portfolio wird auf internationale Varianten wie die gängigen Kreditkarten beschränkt. Nicht so bei CrefoPay. Für Frankreich beispielsweise gehören die Bezahlung mit der „Carte Bleue“ genauso zum Portfolio wie in den Niederlanden das „iDeal-Payment“.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.crefopay.de oder wenden Sie sich bitte an den Verein Creditreform in Ihrer Nähe.


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