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Digitale Transformation im Handel – Besseres Image dank Multi-Channel-Strategie

Der digitale Wandel ist allgegenwärtig. Das zeigt sich im Handel vor allem durch ein verändertes Markenerlebnis. Neben der Offline-Welt, in der Unternehmen ihr Image primär über Plakate, Fernsehwerbung oder stationäre Läden transportieren, kommt nun noch das Online-Universum. Hier gilt es, den Endkunden das gleiche “Gesicht” zu zeigen, wie in der  realen Welt. Um dieses konsistente Bild herzustellen, braucht es eine fundierte Cross-Channel-Commerce-Strategie. Sie hilft, Kanalsilos aufzubrechen, integrierte Maßnahmen zu entwickeln und ein einheitliches Markenerlebnis zu gewährleisten. Dadurch kann der Endkunde situativ entscheiden, ob er über den Laden, den Online-Shop und / oder Social Media mit der Marke in Kontakt treten möchte.

Ein Beispiel: Victorinox geht den Schritt in die digitale Markenwelt

Victorinox, bekannt als Traditionshersteller des Schweizer Taschenmessers, ist heute ein Multi-Category-Anbieter mit Produkten aus sechs unterschiedlichen Kategorien. Um seinen Kunden das hochwertige Offline-Markenerlebnis auch im Web zugänglich zu machen, entschied sich das Unternehmen für eine global stimmige Website mit einem integrierten Webshop. Eingebettet sind diese Maßnahmen in eine Cross-Channel-Commerce-Strategie, die den Nutzern ein konsistentes Markenerlebnis und eine hohe Usability ermöglichen soll. Letztere zeigt sich vor allem durch eine strukturierte Navigation, ein klares Design und spannende Inhalte wie Texte, Videos und großflächige Stimmungsbilder – alles im Einklang mit dem gewohnten Image der Offline-Welt.

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Positive Markenwahrnehmung dank Cross-Channel-Handel

Laut einer Studie von Hybris und dem ECC Köln aus dem letzten Jahr werden Multi-Channel-Händler durchweg positiver wahrgenommen als stationäre. Anbieter, die Online- als auch Offline-Kanäle integriert bedienen, gelten danach als innovativer, kundenfreundlicher, spannender und sympathischer. Wer also den Weg geht, physische und digitale Kanäle zu nutzen, erhält auch weiterhin das Vertrauen der Kunden. Voraussetzung: Das Markenerlebnis sollte dabei online und offline übereinstimmen. Nur wer in beiden Welten, die zunehmend verschmelzen, das gleiche Gesicht zeigt, ermöglicht seinen Kunden eine positive Markenerfahrung und trägt zum nachhaltigen Image-Aufbau bei.


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