Michael Bretz © Julian RentzschMichael Bretz © Julian Rentzsch

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Da stimmt was nicht

Die Wirtschaftsweisen und jetzt auch der IWF, der Internationale Währungsfonds, haben die Prognose für das Weltwirtschaftswachstum in diesem und im kommenden Jahr gesenkt. Auch und gerade Deutschland ist betroffen von den Spannungen im internationalen Handel, von Embargos, Zöllen und der Kündigung von Verträgen. Die aktuelle Analyse des Mittelstands von Creditreform zeigt auch bei den Betrieben, die zum größten Teil nicht exportieren, eine leichte Abschwächung.

Der Rückgang des Creditreform Geschäftsklimaindex vollzieht sich in beiden Teilkomponenten. So verringerten sich die Lagebeurteilungen der Unternehmen von 30,9 auf 27,9 Punkte. Das ist aber weiterhin der zweithöchste Wert der letzten zehn Jahre. Auch die Geschäftserwartungen bleiben im Grunde noch positiv, sind aber in Jahresfrist leicht von 30,9 auf 27,3 Punkte gefallen.

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Kein Grund zur Unruhe von der internationalen Seite? Es gilt, die angespannte Lage zu beobachten. Denn Mittelständler sind, auch wenn sie auf den einheimischen Märkten bleiben, doch oft Zulieferer weltweit agierender Konzerne. Deren Erschütterungen würden sich auf die eigene Geschäftstätigkeit schnell auswirken.

Und wie der Mittelstand von den Großunternehmen abhängt und dass unsere Politik auch im Lande selbst nicht immer vernünftig agiert, zeigen die aktuellen Probleme um den Diesel. Zwischen Umweltrichtlinien und Fahrverboten von Politik und Recht auf der einen Seite und den Interessen der Autoindustrie, den Forderungen auszuweichen, auf der anderen Seite steht der Handwerksbetrieb mit seinen Fahrzeugen, die nicht mehr zu gebrauchen sind.

Es ist bei der Konjunktur viel von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Rede. Das Umfeld für den Mittelstand ist nicht in Ordnung – international und national. Daher die schwächeren Beurteilungen zur Geschäftslage und zu den weiteren Aussichten.


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