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EZB prüft Vergütungspraxis der BayernLB

Seit Monaten gibt es eine Debatte um die Vertragsverlängerung von BayernLB-Chef Riegler. Nun prüft die EZB die Vergütungsregeln der Bank, insbesondere bei Risikoträgern.

Mitten in der Diskussion um eine Vertragsverlängerung für BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler überprüft die Europäische Zentralbank (EZB) die Entlohnung bei der Landesbank. Bei der BayernLB gebe es Prüfungen der Euro-Notenbank im Bereich der Vergütungsregeln, bestätigte ein Bundesbank-Sprecher am Freitag. Die EZB, die auch für die Bankenaufsicht zuständig ist, und die BayernLB lehnten eine Stellungnahme zu dem Vorgang ab, über den zuerst die ‘Börsen-Zeitung’ berichtet hatte.

Im Zentrum der Prüfung steht offenbar die Entlohnung der sogenannten Risikoträger, deren variable Vergütung über mehrere Jahre gestreckt werden muss. Mindestens die Hälfte darf nach den Regeln nicht aus Bargeld bestehen und muss auch im Nachhinein zurückgefordert werden können.

Die EZB-Prüfung zu den Vergütungsregeln fällt in die seit Monaten anhaltende Debatte über eine Verlängerung von Rieglers Vertrag, der Ende Februar 2019 ausläuft. Einer der Streitpunkte ist Finanzkreisen zufolge dabei die Höhe des künftigen Gehalts für den 54-Jährigen, der zuletzt ein Jahressalär von 750.000 Euro bekam. Riegler pocht demnach auf eine spürbare Erhöhung. Auch dazu wollte sich die BayernLB nicht äußern.1p1p


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