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Union legt in Umfrage klar zu

Die Union hat sich in den Augen der Deutschen verbessert, wie der jüngste Deutschlandtrend zeigt. Die Grünen verlieren hingegen an Zuspruch.

CDU und CSU haben laut einer Umfrage an Rückhalt in der Bevölkerung gewinnen können. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden dem Deutschlandtrend der ARD zufolge 30 Prozent für die Union stimmen. Das ist ein Anstieg von vier Punkten gegenüber dem Vormonat.

Die Grünen kommen durch einem Verlust von drei Punkten nur noch auf 20 Prozent. Die SPD bleibt unverändert auf der Beliebtheitsskala, sie erreicht demnach 14 Prozent. Das Gleiche gilt für die AfD. Keine Änderung gab es zudem bei der FDP, die bei acht Prozent bleibt. Die Linken verlieren einen Punkt und erreichen ebenfalls acht Prozent.

Mit Blick auf die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Chefin sprachen sich 47 Prozent der CDU-Anhänger für Annegret Kramp-Karrenbauer aus, ein Prozentpunkt mehr als im Monat zuvor.

Friedrich Merz legt in der Umfrage deutlich stärker zu, an der Spitze der CDU wollen ihn 37 Prozent sehen, sechs Prozentpunkte mehr als im November. Auf dem gleichen Niveau wie zuvor bleibt mit zwölf Prozent Jens Spahn.

Auf alle Wahlberechtigte gesehen fallen die Präferenzen ähnlich aus: Ähnlich wie im Vormonat sprechen sich im aktuellen Deutschlandtrend 45 Prozent der Befragten für Kramp-Karrenbauer aus, 30 Prozent für Merz und zehn Prozent für Spahn.

Dass Angela Merkel noch bis zur nächsten Bundestagswahl im Jahr 2021 weiterhin Kanzlerin bleiben soll, sehen auch 57 Prozent der Befragten so. Das ist eine Steigerung von einem Prozentpunkt gegenüber November, verglichen mit den Zahlen vom Januar stieg die Zustimmung für die aktuelle Kanzlerin um sechs Prozentpunkte. Zwei Punkte weniger als noch im November, also 39 Prozent der Befragten, finden dagegen, dass Merkel vorzeitig aufhören sollte.

Die Arbeit der Bundesregierung wird deutlich besser beurteilt als noch im November – ganze elf Prozentpunkte. So zeigten sich 39 Prozent der Befragten sehr zufrieden bis zufrieden. Die Mehrheit findet aber weiterhin, dass die Regierung keine gute Arbeit leistet. 64 Prozent sind weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden mit der Regierung.

Merkel selbst bekommt mehr Zuspruch für ihre Arbeit. Sie konnte den Rückhalt um sieben Prozentpunkte auf 57 Prozent steigern. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) legt um zwei Prozentpunkte zu und kommt 46 Prozent. Die Arbeit von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) findet ein Prozent der Befragten weniger gut, er fällt auf 43 Prozent. Außenminister Heiko Maas (SPD) verliert vier Prozentpunkte, 41 Prozent der Befragten sprechen sich für ihn aus.

Für die Umfrage im Auftrag der ARD-‘Tagesthemen’ befragte Infratest dimap von Montag bis Mittwoch in dieser Woche 1502 Wahlberechtigte.1p1p


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