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    Alles unter ein Dach

    Mit dem Bau eines neuen Verbandshauses in unmittelbarer Nähe des angestammten Standorts in Neuss schafft der Verband der Vereine Creditreform beste Bedingungen für weiteres Wachstum. Der CrefoCampus soll Kräfte bündeln, Synergien heben und das Image von Creditreform als attraktiver Arbeitgeber stärken. 

    Dass Neuss ein guter Standort ist, wussten bereits die Römer. Sie errichteten im Jahr 16 vor Christi an der Mündung der Erft in den Rhein, gut zwei Kilometer südöstlich der heutigen Altstadt, eine Befestigung aus Holz und Erde. Später wurde „Novaesium“ zum Standort des ersten steinernen römischen Legionslagers. Den Ausschlag gab die günstige strategische Lage. Der Platz bildete einerseits den Endpunkt einer römischen Fernstraße, die durch das von Caesar eroberte Gallien von Lyon bis an den Rhein führte. Andererseits bot der Standort einen verkehrsgünstigen Zugang zu den Wasserwegen von Rhein, Erft, Lippe, Ruhr und Weser.

    Aus Zufall wird Zuneigung

    Knapp 2.000 Jahre später verschlug es den Verband der Vereine Creditreform nach dem Zweiten Weltkrieg eher zufällig nach Neuss. Der angestammte Standort in Leipzig war zerstört, der Umzug an den Rhein versprach einen schnellen Neuanfang im Wirtschaftswunder-Deutschland. Schnell wurde aus der Zufallsbekanntschaft echte Zuneigung. Creditreform schlug vor den Toren von Düsseldorf Wurzeln – mit einem Verbandshaus, das angesichts des rasanten Wachstums im Geschäft mit Wirtschaftsinformationen und weiteren, zusätzlichen Dienstleistungen bald aus allen Nähten platzte.

    Daraufhin wurde das Stammhaus in den 80er-Jahren mehrmals erweitert. Als An- und Umbauten nicht mehr reichten, mussten in benachbarten Gebäuden zunächst einzelne Büros, später ganze Etagen angemietet werden. Das funktionierte eine Weile gut. Doch nun ist die Zeit reif für einen großen Wurf: In unmittelbarer Nähe des alten Verbandshauses lässt Creditreform einen fünf- und in Teilen sechsgeschossigen Büroneubau mit 14.000 Quadratmetern Geschossfläche sowie einem Parkhaus mit 425 Stellplätzen errichten. Der symbolische Spatenstich erfolgte am Nikolaustag 2018. In zwei Jahren, im Dezember 2020, sollen die etwa 650 Mitarbeiter ihre neuen Büros beziehen.

    » Jetzt gilt es, auch räumlich unter dem Dach des CrefoCampus unsere Kräfte zu bündeln. «
    Volker Ulbricht, Verband der Vereine Creditreform

    „Creditreform ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und hat sich im Zuge der Digitalisierung auch verändert. Mit der Ausgründung von Tochtergesellschaften haben wir weitere Geschäftsfelder erschlossen. Jetzt gilt es, auch räumlich unter dem Dach des CrefoCampus die Bedingungen zu schaffen, um Kräfte zu bündeln und Synergien zu ermöglichen“, sagt Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer Verband der Vereine Creditreform.

    Die Zeiten, in denen Mitarbeiter Gebäude und Straßenseite wechseln mussten, um Kollegen zu treffen, und Besucher auf der Suche nach ihrem Gesprächspartner zwischen mehreren Standorten herumirrten, sind bald vorbei. Der Neubau bietet Platz für alle Mitarbeiter und genügt sämtlichen Ansprüchen an einen digitalen Arbeitsplatz. Kurze Wege und gute Kommunikationsmöglichkeiten sorgen für effektives Arbeiten.

    Standort mit Strahlkraft

    Auch stärkt die Immobilie das Image von Creditreform als attraktiver Arbeitgeber und ist ein starker Trumpf im Recruiting. Vor allem IT-Experten, die Creditreform regelmäßig umwirbt, weil neue Projekte erledigt werden müssen oder Kollegen altersbedingt ausscheiden, werden von vielen Unternehmen gesucht. Sie können deshalb häufig aus einer Vielzahl von interessanten Jobangeboten wählen. Da kann ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz in einem hochmodernen Bürobau mit vielerlei Annehmlichkeiten schon mal den Unterschied machen. Zumal der CrefoCampus sehr gut angebunden ist – mit Autobahnauffahrt und Straßenbahnhaltestelle quasi vor der Haustür.

    Creditreform hatte bereits seit 2012 mehrere Standortalternativen in Neuss und anderswo geprüft und auch die Mitarbeiter in die Entscheidung eingebunden. „Aus der Belegschaft kam der klare Wunsch, möglichst in der Nähe des angestammten Standorts neu zu bauen. Es war uns sehr wichtig, diesem Votum nachzukommen, denn wir möchten im Zusammenhang mit dem Umzug keinen Mitarbeiter verlieren“, betont Ulbricht. Der Neubau bietet einen Mix aus verschiedenen Bürotypen und verfügt über vielfältige Ausbaureserven. Neben Einzelbüros wird es auch Open-Space-Büros geben, also spezielle Großraumbüros, in denen Mitarbeiter an gruppierten Arbeitsplätzen sitzen, getrennt durch eine niedrige Abschirmung. Dieses Umfeld erlaubt nach Einschätzung von Experten für Arbeitsplatzgestaltung eine rege Kommunikation und fördert so Kreativität und Produktivität.
    Ein Projekt mit starken Partnern

    Der Verband der Vereine Creditreform wird als Mieter in das neue Verbandshaus am Neusser Hammfelddamm, Ecke Stresemannallee einziehen. Eigentümer des Objekts ist die Quantum Immobilien AG mit Sitz in Hamburg. Sie ist seit 1999 in den Bereichen Projektentwicklung, institutionelle Anlageprodukte sowie im Management von Immobilieninvestments tätig. Quantum hat die unter Immobilienexperten als „Filetgrundstück“ geltende Fläche vor den Toren von Neuss im Dezember 2017 von der Stadt erworben. „Wir werden auf diesem wunderbaren Grundstück die räumlichen Voraussetzungen für viele weitere erfolgreiche Jahre der Creditreform schaffen“, sagte Quantum-Vorstand Frank Gerhard Schmidt anlässlich des symbolischen Spatenstichs. Den Plan hat das Hamburger Architekturbüro Agn Leusmann erstellt. Die Realisierung übernimmt das Stuttgarter Bauunternehmen Baresel/Köster. Das Investitionsvolumen, einschließlich des Parkhauses, beträgt etwa 60 Millionen Euro.

    Den symbolischen Spatenstich für den Neubau unternahmen Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Vereine Creditreform, Wolfgang Richter, Geschäftsführer von Baresel, Reiner Breuer, Bürgermeister von Neuss und Frank Gerhard Schmidt, Vorstand von Quantum Immobilien.


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    Kommentare

    1. Hallo,
      Eure Werbung ist besser als die Daten, die Ihr an eure Mitglieder bzw. die anfragenden Interessenten schickt. Ich kenne dieses am eigenen Leib. Durch Eure Einrichtung werden Aktivitäten verhindert oder erschwert; und ich habe mich bei dem Lieferanten erkundigt, wer diese negativen Informationen oder Auskünfte erteilt, und da wurde mir Ihr Unternehmen genannt. Gut, es gibt andere Lieferanten, die leider entfernter von mir sind, die aber ihre Informationen von der Schufa erhalten und ich dort positiv eingestuft bin. Die DGSVO macht überall Probleme, aber negative Beurteilungen noch mehr!

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