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Creditreform
Regionalpolitik

IW-Studie: Die regionalen Problemlagen unterscheiden sich stark

Die Debatte um „abgehängte Regionen“ intensiviert sich. Oft wird dabei die Regionalentwicklung mit dem Tenor des Auseinanderdriftens „reicher“ und „armer“ Regionen diskutiert. Doch diese Darstellung ist verzerrt. Tatsächlich sind die regionalen Problemlagen in Ost und West, Nord und (selten) Süd sehr differenziert, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft* aufzeigt.

Wirtschaftspolitik

Österreich: Mehr als Populismus

Der Blick auf den Nachbarn Österreich wird in der deutschen Öffentlichkeit stark von Kritik an der Regierungsbeteiligung der rechtspopulistischen FPÖ geprägt. Dabei wird übersehen, dass Deutschland von der Wirtschaftspolitik der Koalition in Wien durchaus etwas lernen könnte: Bei allen Unterschieden sind die strukturellen Herausforderungen ähnlich, und die dort umgesetzten wirtschaftspolitischen Reformen könnten auch die deutsche Politik inspirieren.

Grundrente

Die „Respektrente“ zeigt wenig Respekt gegenüber den Jüngeren

Bundesarbeitsminister Heil hat ein Konzept für eine Grundrente vorgelegt, das weit über die im Koalitionsvertrag vereinbarte Rentenaufstockung für Bezieher kleiner Altersrenten hinausgeht. Gelingt es der Partei so, ihr sozialpolitisches Profil zurück zu gewinnen?

Globalisierung

Die globale Wirtschaft braucht eine normative Orientierung

Die Bundesrepublik war zwei Jahrzehnte lang der große Gewinner der Globalisierung. Mit der zunehmenden Erschöpfung des Globalisierungsmodells, die sich in geringen Zuwächsen des Welthandels, Protektionismus und Staatsdirigismus zeigt, stellt sich nun aber die Frage nach der Zukunft des globalisierten Wirtschaftsmodells.

Fachkräfteeinwanderung

Die Vorrangprüfung hat ausgedient

Die Bundesministerien für Inneres, Arbeit und Soziales sowie Wirtschaft haben ein wegweisendes Eckpunktepapier zur Fachkräfteeinwanderung vorgelegt. Ein darauf basiertes Einwanderungsgesetz könnte Klarheit über die Zugangswege für die Arbeitsmigration nach Deutschland schaffen und die Schwachstellen des bisherigen Systems beseitigen.

Steuern

60 Jahre Ehegattensplitting: Irgendwie immer umstritten

In diesen Tagen feiert das Ehegattensplitting seinen 60. Geburtstag. Für seine Einführung ausschlaggebend war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1957, das die Zusammenveranlagung als Schlechterstellung der Ehe bewertete. Seither gab es nur zwei Anläufe zur Einschränkung oder Abschaffung des Splittingvorteils, die beide scheiterten.

Handelstreit

US-Strafzölle: Ein Handelskrieg scheint noch vermeidbar

Die USA haben inzwischen ihre Drohung wahrgemacht und erste Strafzölle für chinesische und europäische Waren eingeführt. Während aus Europa bislang nur Stahl- und Aluminiumexporte betroffen sind, umfassen die Zölle auf chinesische Exporte schon Waren im Wert von 50 Milliarden US-Dollar. Ist ein Handelskrieg mit verheerenden Folgen für die Weltwirtschaft noch vermeidbar?

MidCaps

Der größere Mittelstand ist entscheidend

Die mittelständische Struktur der deutschen Wirtschaft wird gern und zu Recht als ein Alleinstellungsmerkmal herausgestellt, das den Erfolg des „Modells Deutschland“ ausmacht. Ein genauerer Blick zeigt aber, dass dies vor allem für jene größeren Mittelständler oder „Mid Caps“ zutrifft, die von der EU bereits pauschal den Großunternehmen zugerechnet werden.

Wirtschaftspolitik

Die Kunst des Ausblendens

Ob die Sondierungsergebnisse letztlich zu einer erneuten Koalition zwischen Union und SPD führen, ist noch nicht sicher. Sicher erscheint aber schon jetzt, dass wichtige wirtschaftliche Zukunftsthemen ausgeklammert wurden. Dabei werden die wirtschaftspolitischen Herausforderungen für einen nachhaltigen Weg zur Vollbeschäftigung angesichts von Globalisierung, Digitalisierung und des demografischen Wandels größer.

Unternehmensfinanzierung

Eine stärkere Börsenkultur hilft auch der Mittelstandsfinanzierung

Langfristig geht die Anzahl der börsennotierten Unternehmen in Deutschland zurück. Wachstumsstarke Technologieunternehmen und große Mittelständler finden heute offenbar andere Finanzierungswege, und auch die Investoren wählen lieber alternative Anlageformen. Dabei gibt es gute Gründe, die Bör-se als ein Instrument zur effizienten Kapitalallokation zu erhalten und zu stärken.