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Creditreform
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Das Konjunkturpaket setzt richtige Akzente
Mittelstandsbotschafter

Das Konjunkturpaket setzt richtige Akzente

Die Corona-Krise hat einen kräftigen, historisch einmaligen Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Leistung ausgelöst. Die Erholung bleibt angesichts der andauernden globalen Einschränkungen fragil. Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung im Umfang von 130 Milliarden Euro ist deshalb notwendig und setzt die richtigen Akzente.

© Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Der Ausnahmezustand taugt nicht als Regelfall
Corona-Krise

Der Ausnahmezustand taugt nicht als Regelfall

Der krisenbedingte Ausnahmezustand lässt jetzt manche auf den Untergang des Kapitalismus hoffen. Warum die massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens aber nicht als Blaupause für die Klimapolitik und andere Wünsche taugen, kommentiert Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Mittelstandsbotschafter

Die Verantwortung des unternehmerischen Eigentums

In den vergangenen Monaten hat eine gesellschaftliche Debatte über Sinn, Form und Grenzen des privaten Eigentums in Deutschland eingesetzt, die grundlegende Fragen unserer Wirtschaftsordnung berührt. Dies reicht bis zu Forderungen nach Verstaatlichung von Industrie- oder Wohnungsunternehmen.

Infrastruktur

Zeit für mehr Investitionen

In Deutschland besteht Investitionsbedarf. Das gilt für die privaten, aber noch stärker für die öffentlichen Investitionen, die eine Vorleistungsfunktion für unternehmerisches Handeln besitzen. Engpässe bei öffentlichen Infrastrukturen bilden einen Flaschenhals, der die Wirtschaft ausbremst.

Regionalpolitik

IW-Studie: Die regionalen Problemlagen unterscheiden sich stark

Die Debatte um „abgehängte Regionen“ intensiviert sich. Oft wird dabei die Regionalentwicklung mit dem Tenor des Auseinanderdriftens „reicher“ und „armer“ Regionen diskutiert. Doch diese Darstellung ist verzerrt. Tatsächlich sind die regionalen Problemlagen in Ost und West, Nord und (selten) Süd sehr differenziert, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft* aufzeigt.

Wirtschaftspolitik

Österreich: Mehr als Populismus

Der Blick auf den Nachbarn Österreich wird in der deutschen Öffentlichkeit stark von Kritik an der Regierungsbeteiligung der rechtspopulistischen FPÖ geprägt. Dabei wird übersehen, dass Deutschland von der Wirtschaftspolitik der Koalition in Wien durchaus etwas lernen könnte: Bei allen Unterschieden sind die strukturellen Herausforderungen ähnlich, und die dort umgesetzten wirtschaftspolitischen Reformen könnten auch die deutsche Politik inspirieren.

Grundrente

Die „Respektrente“ zeigt wenig Respekt gegenüber den Jüngeren

Bundesarbeitsminister Heil hat ein Konzept für eine Grundrente vorgelegt, das weit über die im Koalitionsvertrag vereinbarte Rentenaufstockung für Bezieher kleiner Altersrenten hinausgeht. Gelingt es der Partei so, ihr sozialpolitisches Profil zurück zu gewinnen?

Globalisierung

Die globale Wirtschaft braucht eine normative Orientierung

Die Bundesrepublik war zwei Jahrzehnte lang der große Gewinner der Globalisierung. Mit der zunehmenden Erschöpfung des Globalisierungsmodells, die sich in geringen Zuwächsen des Welthandels, Protektionismus und Staatsdirigismus zeigt, stellt sich nun aber die Frage nach der Zukunft des globalisierten Wirtschaftsmodells.

Fachkräfteeinwanderung

Die Vorrangprüfung hat ausgedient

Die Bundesministerien für Inneres, Arbeit und Soziales sowie Wirtschaft haben ein wegweisendes Eckpunktepapier zur Fachkräfteeinwanderung vorgelegt. Ein darauf basiertes Einwanderungsgesetz könnte Klarheit über die Zugangswege für die Arbeitsmigration nach Deutschland schaffen und die Schwachstellen des bisherigen Systems beseitigen.

Steuern

60 Jahre Ehegattensplitting: Irgendwie immer umstritten

In diesen Tagen feiert das Ehegattensplitting seinen 60. Geburtstag. Für seine Einführung ausschlaggebend war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1957, das die Zusammenveranlagung als Schlechterstellung der Ehe bewertete. Seither gab es nur zwei Anläufe zur Einschränkung oder Abschaffung des Splittingvorteils, die beide scheiterten.