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US-Strafzölle: Ein Handelskrieg scheint noch vermeidbar

Die USA haben inzwischen ihre Drohung wahrgemacht und erste Strafzölle für chinesische und europäische Waren eingeführt. Während aus Europa bislang nur Stahl- und Aluminiumexporte betroffen sind, umfassen die Zölle auf chinesische Exporte schon Waren im Wert von 50 Milliarden US-Dollar. Ist ein Handelskrieg mit verheerenden Folgen für die Weltwirtschaft noch vermeidbar?

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Der größere Mittelstand ist entscheidend

Die mittelständische Struktur der deutschen Wirtschaft wird gern und zu Recht als ein Alleinstellungsmerkmal herausgestellt, das den Erfolg des „Modells Deutschland“ ausmacht. Ein genauerer Blick zeigt aber, dass dies vor allem für jene größeren Mittelständler oder „Mid Caps“ zutrifft, die von der EU bereits pauschal den Großunternehmen zugerechnet werden.

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Die Kunst des Ausblendens

Ob die Sondierungsergebnisse letztlich zu einer erneuten Koalition zwischen Union und SPD führen, ist noch nicht sicher. Sicher erscheint aber schon jetzt, dass wichtige wirtschaftliche Zukunftsthemen ausgeklammert wurden. Dabei werden die wirtschaftspolitischen Herausforderungen für einen nachhaltigen Weg zur Vollbeschäftigung angesichts von Globalisierung, Digitalisierung und des demografischen Wandels größer.

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Eine stärkere Börsenkultur hilft auch der Mittelstandsfinanzierung

Langfristig geht die Anzahl der börsennotierten Unternehmen in Deutschland, aber auch interna-tional zurück. Wachstumsstarke Technologieunternehmen und große Mittelständler finden heute offenbar andere Finanzierungswege, und auch die Investoren – vom Versicherungskonzern bis zum Privatanleger – wählen lieber alternative Anlageformen. Dabei gibt es gute Gründe, die Bör-se als ein Instrument zur effizienten Kapitalallokation zu erhalten und zu stärken.

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Es geht nicht für immer aufwärts

Seit Jahren kennt die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nur eine Richtung. Es geht seit dem Einbruch von 2009 aufwärts – mal langsamer, mal schneller. Die Wohlfühlatmosphäre mit kontinuierlich steigender Beschäftigung verdeckt einen sich aufstauenden Bedarf marktorientierter Reformen. Dies belastet nicht zuletzt die mittelständische Wirtschaft, die über 99 Prozent aller Unternehmen umfasst. Für eine zu-künftige schwarz-gelb-grüne Bundesregierung gibt es hier Handlungsbedarf.

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Der Handel ist nur ein Aspekt

Sollte die EU in den Brexit-Verhandlungen eine eher harte Linie verfolgen oder dem austretenden Mitglied weiterhin komfortable Bedingungen einräumen, etwa den Zugang zum Binnenmarkt ohne Freizügigkeit? Manche Ökonomen plädieren für Letzteres, da gerade Deutschland vom Handel mit den Briten profitiert. Doch beim Brexit geht es um viel mehr als einen großen Exportmarkt.

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Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss – ein Problem?

Der hohe Überschuss in der deutschen Leistungsbilanz steht immer wieder in der Kritik. Wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf wird aus der Behauptung abgeleitet, dieser Überschuss schade entweder anderen Ländern, uns selbst oder gar allen. Dabei wird der Eindruck erweckt, die außenwirtschaftliche Position der Bundesrepublik sei Folge zielgerichteten wirtschaftspolitischen Handelns, und ihre Korrektur bedürfe nur des makropolitischen Willens, wahlweise der Lohnpolitik oder der Finanzpolitik.

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“Das bedingungslose Grundeinkommen bleibt Fiktion”

Die Schweizer Volksabstimmung Mitte 2016 hat die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen auch in Deutschland wieder angefacht. Beflügelt fühlen sich insbesondere die Befürworter dieser Staatsleistung. Das Ergebnis der vielschichtigen eidgenössischen Debatte war jedoch eine krachende Niederlage für die Initiatoren der Abstimmung; lediglich 23 Prozent der Wähler stellten sich hinter das Konzept. Umfragen zufolge findet das bedingungslose Grundeinkommen auch in Deutschland keine Mehrheit.