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Creditreform

„Die korrekte Erfassung der neuen Bankdaten und die dazugehörigen IT-seitigen Umstellungen kosten Zeit und Geld“, mahnt Stelz. Neben dem personellen Aufwand sei es bereits eine Herausforderung, die künftig geltenden Bankdaten zu beschaffen.

Fehlerhafte Erfassung

Neue Kundendaten gelangen über verschiedene Wege in Datenbanken – per Eigenerfassung durch den Kunden im Web, über Außendienstmitarbeiter, Call-Center oder externe Dienstleister. Dort werden Daten jedoch häufig unvollständig oder fehlerhaft erfasst. Schreib-, Lese-, Hör- oder Tippfehler gelangen ungeprüft in den Datenbestand. Und schon der kleinste Zahlendreher führt zu finanziellen Verlusten, denn fehlgeschlagene Überweisungen kosten nicht nur erhöhte Gebühren, sondern wirken sich auch negativ auf die Beziehungen zu Kunden und Zulieferern aus.“

Bankverbindungsdaten prüfen

Angesichts des Zeitdrucks, des personellen Aufwands und der Fehleranfälligkeit des gesamten Umstellungsprozesses sei die Plausibilitätsprüfung mit entsprechender Software eine wichtige Hilfe auf dem Weg zu SEPA. „Damit prüfen Unternehmen einfach, bequem und zuverlässig die Bankverbindungsdaten ihrer Kunden und Partner auf Plausibilität und vermeiden Strafgebühren bei Transaktionen mit falschen Bankdaten, Kundenunzufriedenheit oder verunsicherte Zulieferer bei nicht erhaltenen Zahlungen“, so Stelz. „Zudem wirken sie Betrugsversuchen durch Falschregistrierungen oder bewusst falsche Angaben von Bankdaten entgegen.“ (mil)

„Die Zeit sitzt uns im Nacken“: Das Creditreform-Mitgliedsunternehmen Union Tank Eckstein hat das Projekt SEPA bereits im Frühjahr weitgehend abgeschlossen. Lesen Sie >> hier << das Interview mit Thomas Wolpert, der hierfür verantwortlich war.

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