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Creditreform

Im internationalen Geschäftsverkehr rechnen miteinander verbundene Unternehmen ihre gegenseitig erbrachten Lieferungen und Leistungen über Verrechnungspreise ab. Diese müssen sie zur Verhinderung von Steuerausfällen durch Verlagerung von Unternehmensgewinnen in Länder mit niedrigen Steuersätzen seit 2003 dokumentieren.

Von der mit empfindlichen Sanktionen bewehrten Dokumentationspflicht sind grundsätzlich auch kleinere Betriebe betroffen, bei denen die Summe der fremdüblichen Entgelte für Warenlieferungen an nahestehende Firmen im laufenden Wirtschaftsjahr fünf Millionen Euro nicht übersteigt oder bei denen die Summe der fremdüblichen Vergütungen für andere Leistungen nicht mehr als 500.000 Euro beträgt. Als „verwaltungsinterne Arbeitshilfe“ haben die Finanzbehörden im Internet jetzt ein umfangreiches Glossar veröffentlicht, das zum Verständnis der im Bereich der Verrechnungspreise verwendeten Fachbegriffe beitragen soll: www.bundesfinanzministerium.de, Suchbegriff „Verrechnungspreise“.