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Creditreform

Pausenzeiten regelt in Deutschland das Arbeitszeitgesetz (ArbZG). Ziel des Gesetzgebers ist es, auf diesem Wege einen Beitrag zum Gesundheitsschutz zu leisten. Doch wie Pausen sinnvoll zu nutzen sind, bleibt natürlich jedem einzelnen Berufstätigen überlassen. (mil)

Tipps von Werner Tiki Küstenmacher für eine erholsame Mittagspause:

Kontrastprogramm wählen

Sorgen Sie räumlich und geistig für Tapetenwechsel. Erholen Sie sich von einer überwiegend sitzenden Tätigkeit bei einem flotten Spaziergang. Haben Sie während der Arbeit viel Kontakt mit anderen Menschen, ziehen Sie sich mittags lieber mit einem Snack zurück. Müssen Sie körperlich arbeiten, ruhen Sie sich für die optimale Stressbewältigung am besten liegend aus, damit sich Ihr Körper erholen kann.

Richtig essen

Sind Sie nach dem Mittagessen oft müde? Üppige und fettreiche Mahlzeiten belasten Ihren Organismus. Das Blut wird für die Verdauung benötigt und in den Magen umgeleitet. Ihr Gehirn wird schlechter durchblutet und macht schlapp. Ganz gleich, ob Sie in der Kantine essen oder sich mit einem Lunchpaket selber verpflegen: wenig Fett, viel gesunde Kohlenhydrate (Nudeln, Kartoffeln, Reis, Vollkornbrot, Gemüse) und Salat als Vitaminspender.

Snacks zwischendurch

Mit kleinen Snacks zwischendurch können Sie sich einen neuen Energiekick verschaffen. Ersetzen Sie Schokoriegel durch Joghurt, frisches Obst oder Gemüse. Rohe Karotten vertreiben Leistungstiefs, weil das Kauen die Durchblutung im Gehirn steigert. Auch Bananen sind echte Stimmungsbomben. Wenn Sie bei Stress nicht auf Süßes verzichten können, stellen Sie um auf Bitterschokolade mit mindestens 70