Das Unternehmermagazin aus der Handelsblatt Media Group

Creditreform

Kleiner, leistungsstärker, sparsamer: Elf neue Gadgets, die Ihre nächste Dienstreise produktiver machen. Oder unterhaltsamer.

 

© Wacom

© Wacom

Bamboo Spark
Wer nach wie vor seine Notizen am liebsten mit Stift auf richtiges Papier statt auf Touchscreens schreibt, kann dies ab sofort auch digital: Bamboo Spark von Hersteller Wacom setzt hierfür auf Sensoren hinter herkömmlichem DIN-A5-Papier, die zwar kaum auftragen, aber Handschrift verlässlich digitalisieren und in eine App übertragen, in der sich anschließend noch Korrekturen vornehmen lassen. Auf dem Notizblock selbst sind rund 100 Seiten speicherbar, über eine Cloud lässt sich die Mitschrift anschließend auf beliebige andere Endgeräte übertragen. Der praktische Helfer kostet rund 160 Euro.

 

© Polaroid

© Polaroid

Polaroid Snap
Schnappschüsse sofort in Händen halten zu können – dieses Vergnügen hat Kulthersteller Polaroid ins Digitalzeitalter übertragen: Das neue Modell Snap soll problemlos in die Sackotasche passen und verfügt statt über ein Display auf der Rückseite lediglich über einen Sucher und ein Fach fürs Fotopapier. Im wahlweise schwarzen, weißen, roten oder blauen Plastikgehäuse stecken ein Zehn-Megapixel-Chip, eine Selbstauslöser-Funktion, verschiedene Aufnahmemodi sowie die Zink-Drucktechnik, die nicht mit Tinte, sondern winzigen Farbkristallen im Fotopapier arbeitet. Letzteres kostet rund 20 Euro pro 100-Blatt-Packung, die Kamera selbst soll für weniger als 100 Euro zu haben sein.

 

© Intel Corporation

© Intel Corporation

Compute Stick
Ein vollwertiger PC in einem kleinen Stick? Ganz vergleichbar mit einem Desktop-PC sind die Minirechner nicht – doch für einfache Aufgaben stark genug: Der Compute Stick von Intel etwa streamt selbst Full-HD-Videos ruckelfrei. Der winzige Rechenknecht läuft unter Windows 10 und wird per HDMI an einen Fernseher oder Monitor angegeschlossen. Danach lässt er sich mit einer Bluetooth-Maus und -Tastatur koppeln. Sein Vierkernprozessor taktet mit bis zu 1,8 Gigahertz, sein Hauptspeicher ist zwei Gigabyte groß – und Daten lassen sich auf 32 Gigabyte Flashspeicher sichern. WLAN-n und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls an Bord, dazu gibt es neben einem USB-2.0-Port auch einen Schacht für Micro-SD-Speicherkarten. Kostenpunkt: unter 200 Euro.

 

© LG Electronics

© LG Electronics

LG Wine Smart
Klapphandys waren viele Jahre lang äußerst beliebt, inzwischen sind sie faktisch ausgestorben. Darf nicht sein, dachte sich der koreanische Hersteller LG – und präsentiert ein Smartphone mit dem Nostalgie erweckenden Klappmechanismus, aber zeitgemäßem Android 5.1.1. Im oberen Geräteteil ist ein 3,2-Zoll-Display mit Touchscreen eingebaut, im unteren ein Nummernfeld mit Steuerelementen für die Android-Oberfläche. In den meisten Apps griffen die Tester dann aber doch lieber auf den Touchscreen zurück – die Gewohnheiten haben sich eben seit der Ära der Klapphandys verändert. Ohnehin ist das Wine Smart mit Vierkernprozessor, einem Gigabyte Hauptspeicher und gerade mal vier Gigabyte über Micro-SD erweiterbarem Speicher klar im Einsteigersegment verortet, dafür aber schon für 150 Euro erhältlich.

 

© Apple

© Apple

Apple iPad Pro
„Ein großes Stück Ingenieurskunst in 6,9 Millimetern“ will Apple mit dem neuen, vergrößerten und doch enorm dünnen iPad Pro geschaffen haben: Dessen Bildschirmdiagonale ist auf Notebookgröße (12,9 Zoll) angewachsen und löst mit 2.732 mal 2.048 Pixeln auf. Damit hat der Nutzer 78 Prozent mehr Raum zum Arbeiten zur Verfügung als beim bisherigen Spitzenmodell iPad Air 2 – und ein um 2,5 Millionen Bildpunkte schärferes Bild. Dank Splitview lassen sich zwei Apps parallel ausführen und nutzen, für Videos und kleinere Apps gibt es zudem eine Bild-in-Bild-Funktion. Damit lässt sich weiterarbeiten, während Sie sich weitere Informationen in einem kleinen Fenster anzeigen lassen. Bedienen lässt sich das iPad Pro als erstes Apple-Tablet auch per Eingabestift, dem Apple Pencil, der 99 Euro zusätzlich kostet. Weiteres sinnvolles Zubehör: das Smart Keyboard für 169 Euro. Die hiesigen Verkaufspreise standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest, in den USA wurde das günstigste iPad Pro Wi-Fi mit 32 Gigabyte für 799 Dollar angekündigt.

 

Weitere Gadgets haben wir auf der nächsten Seite für sie zusammengestellt.