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Abkürzungen, die ihr selbst häufig in Social Media begegnen, hat Christa Goede gesammelt. „Sie sind in allen Sozialen Netzwerken zu finden, denn sie dienen als eine Art universelle Sprache des Internets“, erklärt sie. Da es sich meistens um englische Begriffe handele, seien sie für Nicht-Eingeweihte kaum verständlich. (mil)

Damit Sie angemessen auf entsprechende Mitteilungen reagieren können, sollten Sie immer wissen, was die Nutzer Ihnen sagen möchten:

Allgemeingültige Abkürzungen

• ASAP = as soon as possible = so schnell wie möglich

• CU = see you = wir sehen uns

• IMHO = in my humble opinion = meiner bescheidenen Meinung nach

• IRL = in real live = im realen Leben

• OMG = oh my God = ach herrje

• THX = thanks = danke schön

• WTF = what the fuck = verdammt noch mal

• Weitere Beispiele finden Sie in einer Wikipedia-Liste.

Beachten Sie außerdem diese speziellen Hinweise:

Besonderheiten von Twitter

Den Nutzern stehen auf dieser Plattform nur 140 Zeichen pro Mitteilung (Tweet) zur Verfügung. „Daher gilt dieses Netzwerk als Paradies für Menschen, die gerne verkürzen und codieren“, sagt Christa Goede. Das erschwere allerdings allen den Einstieg in Twitter, die sich nicht so gut auskennen.

• @ kennzeichnet die Namen von Twitter-Nutzern, der Name wird durch das @ klickbar und ermöglicht es, zum jeweiligen Profil zu gelangen: @twittername hat eben etwas ganz Kluges getweetet

• < oder > verweist auf einen Text davor oder dahinter: Danke für diesen Link > @twittername

• ^cg zeigt, dass ein Tweet geschrieben wurde in einem Account, den offenbar mehrere Menschen bedienen. Die Buchstaben cg stehen in diesem Beispiel für unsere Expertin Christa Goede. Das Zeichen ^ erzeugen Sie, indem Sie die Alt-Taste gedrückt halten, während Sie die Ziffern 94 tippen.

• via zeigt auf, wo der Tweet gefunden wurde: Tweet-Inhalt via @twittername

• #ff oder #FF erscheint fast immer freitags, denn am sogenannten Follow-Friday empfiehlt man andere Twitterer: #FF @twittername – interessante Infos zu Social Media

• RT signalisiert, dass es sich um einen weitergeleiteten Tweet handelt: RT @twittername Tweet-Inhalt

• pls RT bedeutet „please retweet“ und fordert die Follower auf, diesen Tweet weiter zu verbreiten: Neues im Blog www.hierstehteinlink. de – pls RT

• RTHX bedeutet “thanks for the retweet”, ist also eine Danksagung für das Weiterverbreiten.

Besonderheiten von Facebook

„Man könnte meinen, Facebook hinkt Twitter in Sachen Codes und Abkürzungen immer einige Zeit hinterher“, merkt Christa Goede an und verweist darauf, dass Facebook vor Kurzem zum Beispiel ebenfalls Hashtags eingeführt hat, mit denen sich Inhalte kennzeichnen lassen, damit sie besser gefunden werden. Auch das von Twitter bekannte Erwähnen von Nutzern mit vorangestelltem @ wird bei Facebook unterstützt. Hier einige Tricks, die nicht jeder kennt, aber mit Vorsicht zu genießen sind, weil sie in manchen Apps nicht korrekt angezeigt werden:

• Alt-Taste gedrückt halten und die Ziffer 3 eingeben, damit ein Herzchen-Symbol im Posting erscheint.

• Alt-Taste und 13 bzw. 14 ergänzt das Posting um Musiknoten.

• Alt-Taste und 15 lässt eine Sonne aufgehen.

• Weitere Beispiele haben Facebook-Nutzer hier zusammengestellt.

Lesen Sie auch: Hashtags – Online-Beiträge mit Rauten aufwerten