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Creditreform

Um sich und Ihre Projekte erfolgreich fit zu machen für die „Single European Payments Area“ (SEPA), müssen Sie laut Daniel Abeska unbedingt die Punkte in unserer kleinen Checkliste beachten. Denn Sie sollten für den offiziellen Stichtag 1. Februar 2014 gut vorbereitet sein.

Mehr zum Thema „SEPA im Forderungsmanagement“, bereitgestellt von den Fachleuten der Creditreform Gruppe, lesen Sie übrigens >> hier <<.

Machen Sie sich frühzeitig Gedanken zur Abbildung der Prenotifikation (Vorabinformation)

Derzeit gibt es noch keine durchgängige Lösung für die Vorabinformation über eine bevorstehende Abbuchung. Das sollten Sie vor allem beachten, wenn keine Vertriebslösung wie SAP SD oder ein gleichwertiges Fremdsystem im Einsatz ist, mit dem man Rechnungen mit den nötigen Informationenanreichern könnte.

Sparen Sie nicht an der Stammdatenaktualisierung

Die Entwicklung eines ABAP-Programms (SAP-intern) für die Aktualisierung der Stammdaten lohnt sich und das meistens schon bei kleineren Beständen an Stammdaten (z.B. Stammdatenaktualisierungen Kreditor: IBAN und Zahlweg).

Vergessen Sie das Begleitschreiben

Der Glaube an die Bedeutung des Begleitschreibens hält sich hartnäckig, auch wenn sie nicht mehr benötigt werden. Konzentrieren Sie sich lieber auf die Prenotifikation und die Stammdaten, anstatt wertvolle Zeit und Kosten für das Einrichten der SEPA-Begleitschreiben zu aufzuwenden.

Prüfen Sie Ihre Stammdaten vor dem Produktiveinsatz

Nach längeren Projektdurchführungszeiten sollten Sie die Stammdaten unbedingt erneut prüfen. Lassen Sie ggf. ihr Stammdatenänderungsprogramm erneut laufen, um beim Produktivstart keine bösen Überraschungen mit nicht aktualisierten Daten zu erleben.

Führen Sie Anpassungen nicht im SAP-Skript durch

Bei der Anpassung der Mandatsformulare für die SEPA Lastschriftsollten Sie darauf achten, die Anpassungen nicht im SAP-Skript durchzuführen. Setzen Sie besser auf Knowhow mit Smart Forms oder PDF-basierten SAP-Formularen.

<p>Ein Whitepaper der it-novum GmbH zum Thema „SEPA-Umsetzung in SAP“ können Sie hier herunterladen. (mil)

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