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Nur drei Prozent der Internetnutzer verschickt keine Mails. Das geht aus der repräsentativen Studie Mediascope 2012 des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Drei Viertel aller Netznutzer greift täglich auf E-Mails als Kommunikationsmittel zurück. Deshalb hat der Verband sich nun intensiver mit der Mail als Kundenbindungsinstrument beschäftigt. Außerdem untersucht die Studie die Mail als Mittel zur Geschäfts- sowie Servicekommunikation. Trotz aller Hypes ums „E-Mail-Marketing“ scheint es da noch Nachholbedarf zu geben.

„E-Mail ist der zentrale ,Linking Pin‘ in der digitalen Geschäfts- und Servicekommunikation wie auch im E-Mail-Marketing“, sagt Christoph Becker, Mitautor der Studie. Mailkommunikation eigne sich besonders für Abverkauf, Cross-Selling und Kundenbindung, resümieren er und seine Kollegen. Dabei lasse sich eine Trendwende erkennen: Sei die Mailkommunikation in den vergangenen Jahren vor allem genutzt worden, um Neukunden zu gewinnen, gehe der Trend nun dazu, im Kontakt mit den Bestandskunden zu bleiben.

Viele Chancen noch ungenutzt

Obwohl die Mail sehr beliebt ist, würden zurzeit nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Die Gründe sind einfach: Viele technische Möglichkeiten wie Bewegtbilder sind in Mails bis jetzt nur bedingt möglich. Und das, obwohl Untersuchungen zeigen, dass gerade Bewegtbilder in Mails bei Kampagnen den Umsatz steigern können. Auch eine Individualisierung des Mailmarketings biete große Chancen für Unternehmen. Schließlich sei es relativ einfach möglich, auf den Empfänger zugeschnittene Mails zu verschicken. (nd)

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