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John Strand, renommierter Mobilfunk-Marktforscher aus Dänemark, hat für die Kollegen von „handelsblatt.com“ zusammengetragen, warum der Datenempfang am Smartphone so oft nicht richtig rund läuft. Zum einen heißt „neu“ nicht „besser“: Im Falle von iPhone 5 und Galaxy S3 konnte die Uni Alborg nachweisen, dass sich die Antennenleistung im Vergleich zu den Vorgängern verschlechtert hat. Zudem beziehen Hersteller die Bauteile von unterschiedlichen Quellen – und nicht alle sind gleich gut bei Leistung oder Stromverbrauch. Mitunter liegt der Zähfluss aber auch gar nicht am Handy, sondern an der Hauptverkehrszeit um uns herum: Wird’s leerer, wird’s auch schneller. Unterwegs schirmt das Metall von Auto oder Zug die Signale ab. Zudem gibt es kostenlose Spiele nur scheinbar gratis – tatsächlich finanzieren sie sich über Werbung, die Bandbreite frisst. Das gilt auch für Updates und Nachrichten in sozialen Netzen. Haufenweise Apps auf dem Smartphone fressen übrigens nicht nur Speicher, sondern lähmen auch die Netzverbindung, weil ihr Betrieb magnetische Störungen auslöst. Das ideale Mobilfunknetz gibt es zudem ohnehin nicht: Selbst wer gute Versorgung gewohnt ist, darf sich nicht wundern, wenn es unterwegs und andernorts mal dünn wird. Welche aktuellen Modelle aber den neuen LTE-Standard beherrschen, lesen Sie ab Seite 46.