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„Vergleicht man herkömmliche B2B-Shops mit den Onlineshops, in denen Millionen Internet-Nutzer täglich einkaufen, kann man sich eigentlich nur wundern: Selbst kleine B2C-Shops legen heute Wert auf eine gute, geräteunabhängige Usability und ein ansprechendes Design“, so Jahn.

Folgende Features gehören inzwischen zum Standard:

• Produktbilder
• Videos
• Merkzettel
• Bewertungsmöglichkeiten
• Empfehlungen

„B2B-Shops hingegen wirken oft noch wie aus einer anderen Zeit: monochrome User-Interfaces, umständliche Benutzerführung und meist Fehlanzeige, was Design und Zusatzfunktionen angeht“, bemängelt Jahn.

Natürlich sei der Nutzungskontext im B2B-Bereich ein anderer: „Meistens wissen die Kunden genau, was sie wollen, bestellen oft die gleichen Artikel und legen hohen Wert auf Sicherheit und Schnittstellen, etwa zum ERP-System.“ Aber: Der Nutzer sei letztendlich immer derselbe Mensch, ob er nun privat via Tablet in Onlineshops stöbert oder am Firmen-PC Arbeitsmittel bestellt. „Und wer die Usability, Performance und Funktionalität von B2C-Shops gewohnt ist, erwartet ähnliche Standards zunehmend auch im Business-Umfeld.“

Es sei zu empfehlen, Unterstützung durch einen erfahrenen Dienstleister einzuholen, der beide Metiers beherrscht und das Beste aus beiden Welten vereinen kann: die Zuverlässigkeit, Fokussierung und Sicherheit aus dem B2B-Umfeld mit dem Nutzererlebnis und der Usability aus dem Consumer-Bereich. (mil)

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