Das Unternehmermagazin aus der Handelsblatt Media Group

Creditreform

Unternehmen stehen – mal wieder – vor einem Wandel: Nach Einschätzung der Agentur Pinuts media+science verschiebt sich die Unternehmensorganisation von einem strikt hierarchischen Aufbau mit dominanter Top-Down-Kommunikation und Inselwissen hin zum Enterprise 2.0. Diese Entwicklung sei verbunden mit einem hohen Vernetzungsgrad und dem Ziel, bestehende Ressourcen im Sinne einer lösungsorientierten Zusammenarbeit und einer höheren Produktivität effizient zu nutzen. (mil)

Beachten Sie folgende Hinweise:

Big Bang vs. Step-by-Step

Ein solcher kultureller Wandel lässt sich jedoch nicht über Nacht herbeiführen. Das Gewohnheitstier Mensch scheut die komplette Umstellung und verlässt auch im beruflichen Umfeld nur ungern seine Komfortzone. Stattdessen empfiehlt es sich, an dieser Stelle behutsam und Schritt für Schritt vorzugehen. Profitieren Sie von der Bereitschaft Ihrer Mitarbeiter, Social-Media-Technologien in ihrer Freizeit zu nutzen. Identifizieren Sie Ihren unternehmerischen Nutzen und übertragen Sie die User-Experience pointiert auf Ihr Intranet.

Beispiele: Social Media und Social Business

• Kommentare auf Pinnwand ↔ Inhalte konstruktiv bewerten
• Liken von bevorzugten Inhalten ↔ Meinungsbilder einholen
• Finden und Folgen ↔ Wissensträger ausfindig und ansprechbar machen
• Mitgestaltung und Nutzung von Wikis ↔ Bildung von Projektarbeitsräumen

Wissensträger lokalisieren

Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital des Unternehmens. Ihre Erfahrung und Expertise sorgen für Innovation und machen ein Unternehmen einzigartig. Warum gehen aber einige Unternehmen fahrlässig mit der Kapitalisierung ihrer Wissensträger um? Ihr Ziel sollte es sein, Wissensträger im Unternehmen auffindbar zu machen. Dies geschieht zum Beispiel über den Aufbau eines profilbasierten Netzwerkes, die Einbindung einer Suchfunktion im Intranet und vor allem über die intuitive Vernetzung der Mitarbeiter im Rahmen von Projektarbeitsräumen und anderen kollaborativen Instrumenten.

Die Zukunft eines Unternehmens lässt sich anhand einer Unternehmensanalyse bzw. einer gezielter Fragestellung fundiert bewerten. Die Zielsetzung ist entscheidend, um aus dem Dschungel an kollaborativen Tools das Passende auszuwählen.

Termin: Rechtliche Fragen

Auch aus rechtlicher Sicht ist das Social Intranet ein spannendes Thema. So gilt es beispielsweise, den Datenschutz im Auge zu behalten sowie eine vernünftige Balance zwischen Nutzerfreundlichkeit und Sicherheit zu finden. Eine Einführung in die juristisch relevanten Aspekte des Social Intranets bietet Pinuts media+science zusammen mit der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH am 27.