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Creditreform

Angst, Macht und Glauben sind die drei größten Feinde von Innovationen in Unternehmen – dicht gefolgt von Politik, Bürokratie, Bildungssystem, Datenschutz und finanziellen Unwägbarkeiten.

Das geht aus dem neuen „Trendklima“ hervor, das der Thinktank 2b Ahead für die deutsche Wirtschaft errechnet hat. Grundsätzlich zeigt dieser Index jedoch Erfreuliches an: Im ersten Halbjahr flossen zehn Prozent mehr Geld in Innovationsbudgets, -mitarbeiter und Aufträge an externe Innovationsdienstleister als noch im zweiten Halbjahr 2015.

So schaffen es Unternehmer, gute Ideen zu kanalisieren und zur Marktreife zu führen.

Die Hintergründe der Top-3-Hürden

Angst

Mehr als ein Drittel der Innovationschefs gibt zu, schon einmal Veränderungen aus Angst verhindert zu haben. Die Rede ist nicht von typischen Bedenkenträgern – sondern von Entscheidern, die Innovationen eigentlich vorantreiben sollen.

Glauben

Innovationen kratzen an Denkmustern und etablierten Regeln. Viele Fachleute tun sich damit schwer. Vier von fünf Befragten halten Quereinsteiger daher für innovativer als langjährige Experten.

Macht

Jeder zweite Mitarbeiter – diesmal sind Entscheider quer durch alle Abteilungen gemeint – befürchtet durch die praktische Umsetzung von Innovationsprojekten einen Machtverlust.