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Creditreform

Die Zeit von „Arbeitshasen“ scheint vorbei: “ Millennials verändern unsere Arbeitskultur grundlegend – auch in Deutschland“, erwartet PwC-Personalvorstand Marius Möller. Seine Generation sei lange nach dem Karotten-Prinzip vorgegangen, erzählt der heute 49-Jährige: „Klein anfangen, fleißig arbeiten und dann die Belohnung bekommen.“ Dies sei für die Millennials nicht attraktiv. Denn die Generation der heute 18- bis 33-Jährigen wisse genau, was sie von ihrem Arbeitgeber erwarte – und setze immer mehr Unternehmen deshalb unter erheblichen Anpassungsdruck. Zu diesem Ergebnis kommt die bisher größte Studie zu Verhalten und Erwartungen der jüngsten Arbeitnehmergeneration. Weltweit wurden 44.000 PwC-Mitarbeiter dazu befragt, inwieweit sich Millennials von den älteren Generationen unterscheiden. Zwei von drei PwC-Mitarbeitern sind Millennials – und viele sind nicht mehr davon überzeugt, dass es sich lohnt, zu Beginn der Karriere auf private Bedürfnisse zu verzichten um dafür später den Lohn in Form einer gut dotierten Position zu ernten. 71 Prozent der befragten Millennials (63 Prozent der Nicht-Millennials) geben an, ihre Arbeit wirke sich deutlich auf ihr Privatleben aus.