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Mobil? Stationär? Einfach Internet!

Mobiles Internet? Streichen wir das Adjektiv! Die Zeiten, in denen unterwegs höchstens E-Mails schnell genug luden, gingen mit UMTS (3G) und der Ausbaustufe HSDPA (3G+) zu Ende. Spätestens mit LTE (4G) lässt sich über Datenfunk alles machen, was Verbraucher von DSL & Co. gewöhnt sind: verzögerungsfrei surfen, an Videokonferenzen teilnehmen und hochaufgelöste Videos streamen. Längst gehen mehr Google-Suchen von Handys aus als von PCs. Auch der Werbemarkt passt sich an (siehe Grafik unten).

Die Wirtschaft unterscheidet nach wie vor zwischen mobilen und „richtigen“ Online-Verbindungen – notgedrungen. Denn ihre Datenmengen im Zeitalter von Cloud Computing und dem Internet der Dinge (IoT) verlangen deutlich mehr Bandbreite, als sie aktuelle Standards bereitstellen können. Nach 4G muss also eine weitere Steigerung her. Der guten Ordnung halber wird sie 5G heißen und soll 2020 flächendeckend einsatzbereit sein. Doch wer angesichts dieser Bezeichnung lediglich einen eher überschaubaren evolutionären Geschwindigkeitszuwachs erwartet, darf sich freuen: „Die fünfte Generation wird ein wahrer Tausendsassa und sorgt in der Netzwerktechnik für eine Revolution“, berichtet unsere IT-Autorin Iris Quirin nach ihren Recherchen. Klassische Punkt-zu-Punkt-Verbindungen werden aufgelöst, alles lässt sich mit allem vernetzen. Wie das genau funktioniert – und welche Bandbreiten mit 5G demnächst möglich sind –, steht in unserem Spezial ab Seite 45 oder << hier >>.

© Iconmade by Freepik from www.flaticon.com; Titel: John Lamb/ Digital Vision/ Getty Images (Montage)

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