Marcus Schulz von Arval Germany ist Mittelstandsbotschafter beim Creditreform-Magazin. © ArvalMarcus Schulz von Arval Germany ist Mittelstandsbotschafter beim Creditreform-Magazin. © Arval

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Mühlen oder Mauern? Digitalisierung – an den richtigen Stellen!

“Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen”, so lautet ein chinesisches Sprichwort. Viele solche Winde der Veränderung wehen derzeit in der Welt – einer der stärksten von ihnen hört auf den Namen Digitalisierung. Die Auswirkungen dieses Megatrends sind längst in unser aller Leben zu spüren.

Denn die Digitalisierung findet im privaten Bereich genau wie im Arbeitsalltag statt: Die unzähligen Aktenordner von früher werden zunehmend in der Cloud verstaut, Mitarbeiter tauschen über soziale Netzwerke Informationen miteinander aus und Videokonferenzen vermeiden lange Reisezeiten für weit entfernte Meetings. Daraus ergeben sich unzählige Chancen für Unternehmen, ihre Prozesse sowohl effizienter als auch angenehmer zu gestalten. Doch die Digitalisierung birgt auch das Risiko der kommerziellen Ausbeutung des Menschen, sowohl als Kunde als auch als Arbeitnehmer: Unternehmen sind heute in der Lage, die Zielgruppe hinsichtlich ihrer Konsumgewohnheiten beinahe vollständig zu durchleuchten oder Jobs im digitalen Bereich per Crowdworking in die ganze Welt auszulagern und so prekäre Verhältnisse zu schaffen. Chancen und Risiken gilt es somit immer sorgsam abzuwägen.

 

Bei Arval und unseren Kunden hat der Wind der digitalen Veränderung bereits vor einiger Zeit Einzug gehalten. Wir können und möchten ihn nicht aufhalten, aber wir lenken ihn in die richtige Richtung: Fuhrparkmanager und Fahrer haben beispielsweise über mobile Applikationen die Möglichkeit, jederzeit und überall auf alle für sie relevanten Daten zuzugreifen und können ihren Fuhrpark so deutlich eleganter und komfortabler verwalten als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Die neuen digitalen Entwicklungen sehen wir für unser Geschäftsfeld somit insgesamt positiv: Denn sie bieten sowohl unseren Kunden als auch uns selbst erhebliche Vorteile – wenn wir richtig damit umgehen und unsere Windmühlen an den richtigen Stellen platzieren. Denn auch die Digitalisierung hat ihre Grenzen: So sehr sich Verwaltungsaufgaben, ob beim Fuhrparkmanager oder bei uns intern, mit der richtigen Software vereinfachen und beschleunigen lassen, so wenig können digitale Services den direkten Kontakt unserer Kunden zu unseren Fuhrparkberatern ersetzen. Diese gehen auf deren individuelle Anforderungen und Bedürfnisse ein und beraten sie dahingehend zielführend. So weit ist längst noch kein Algorithmus. Und die Kunden ihrerseits schätzen den persönlichen Kontakt zu ihren festen Ansprechpartnern bei uns.

 

Die digitale Transformation unserer Arbeitswelt ist aber natürlich noch nicht abgeschlossen, sondern noch mitten im Gange. So wird die Herausforderung, diesen Wandel konstruktiv und zielführend mitzugestalten, in Zukunft mit Sicherheit noch wichtiger. Das zeigt auch eine aktuelle Studie des Instituts für Innovation und Technik (iit), die dazu fünf zentrale Handlungsempfehlungen vorgibt. Vor uns stehen einige Risiken, die es richtig einzuschätzen gilt, und eine Vielzahl an Chancen, die es zu nutzen gilt:  Zum Wohle unserer Kunden werden wir daher noch viele Windmühlen bauen – aber nicht überall.


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