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CR-News, informiert

IT-Dienstleister investieren verstärkt in Innovationen / Wo sich Software-Gründer ansiedeln / Termin-Tipp: Telefoninkasso

© Echo/ Juice Images/ Getty Images

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Die hohe Innovationsdynamik der deutschen IT-Dienstleister unterstreicht den rasanten technologischen Wandel und die vielen neuen Innovationsmöglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung ergeben: Laut ZEW-Branchenreport „Innovationen EDV und Telekommunikation“ hat die Branche, die hierzulande etwas mehr als 800.000 Personen beschäftigt, innerhalb von nur drei Jahren ihre Budgets für Telekommunikationsangebote und IT-Lösungen um 35 Prozent nach oben geschraubt – auf prognostiziert 14,4 Milliarden Euro bis Jahresende (siehe Grafik). Fast ein Drittel dieser Innovationsausgaben entfällt auf die Telekommunikation: 4,7 Milliarden Euro in diesem Jahr. Davon wiederum wird der größte Teil – rund drei Viertel – in neue Telekommunikationsinfrastruktur investiert. Auf Software-Aktivitäten entfallen rund 60 Prozent des Innovationsbudgets der IT-Dienstleister, wobei mehr als die Hälfte dieser Finanzmittel für Forschung und Entwicklung ausgegeben wird. Datenverarbeitung und Informationsdienste dagegen tragen nur knapp sieben Prozent zu den Innovationsausgaben der Branche bei. Gemessen am Umsatz liegt der Anteil der Innovationsbudgets der IT-Dienstleister bei 7,1 Prozent. Damit kommen sie fast an die Werte der innovationsstärksten deutschen Industriebranchen heran.

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© Fuse/ Corbis/ Getty Images

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Wo sich Software-Gründer ansiedeln

Regional sind Software-Gründungen hierzulande nicht gleich verteilt: „Je nach Tätigkeitsschwerpunkt der jungen Firmen gibt es regionale Spezialisierungsmuster“, melden Creditreform Wirtschaftsforschung und ZEW in ihrem Newsletter „Junge Unternehmen“. Auf Basis von Gründungszahlen zwischen 2010 bis Mitte 2016 und von Datensätzen des Mannheimer Unternehmenspanels (MUP) haben die Forscher die Tätigkeitsschwerpunkte von Gründungen in der Software-Branche sowie deren jeweilige Standortwahl analysiert und festgestellt: Während sich Gründer mit den Themen Datenverarbeitung, IT-Sicherheit und Industrie 4.0 hauptsächlich in und um die Regionen München, Stuttgart, Nürnberg, Rhein-Neckar, Rhein-Main und die Region Köln-Bonn konzentrieren, weist die Branche Unterhaltung, Kommunikation und Apps (UKA) eine deutlich stärker gestreute Verteilung auf. Auch findet sich nur in dieser Unterbranche eine große Anzahl von spezialisierten Kreisen im Osten Deutschlands – etwa in und um Berlin. Auffällig ist auch, dass viele auf Industrie 4.0 spezialisierte Kreise in oder nah an industriestarken Regionen liegen. Dies weist darauf hin, dass industrie-4.0-spezifische Software-Gründungen auf eine mehr geografische Kundennähe angewiesen sind als Gründungen der anderen Kategorien. Bestärkt wird dies von der Tatsache, dass viele der auf Industrie 4.0 spezialisierten Kreise Landkreise sind. Denn das Verarbeitende Gewerbe ist tendenziell eher in Landkreisen als in dicht besiedelten Stadtkreisen angesiedelt.

 

© Creditreform Gießen Hain KG

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Termin-Tipp: Optimales Telefoninkasso

„So zahlt Ihr Schuldner!“ In seinen Seminaren an der Creditreform Akademie gibt Andreas Püschel, Vertriebsexperte bei Creditreform Gießen Hain, Tipps zu erfolgreichem Telefoninkasso – und verrät, wie Gläubiger im Gespräch mit dem Schuldner die Initiative behalten. Gelehrt werden Inhalt, Form und Struktur von effektiven Schuldnertelefonaten, die zielgenaue Ansprache von Schuldnertypen sowie eine professionelle Haltung im Konfliktmanagement.
Die Seminare finden statt am 26. April (Berlin), 17. Mai (Köln), 28. Juni (Hamburg) und am 13. September (Düsseldorf).
Anmeldung unter creditreform.de/mitgliedschaft/creditreform-akademie


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