INNO-KOM-INNOVATIONSFOERDERUNG© canva.com

    Finanzierung, Mittelstandsbotschafter, solvent

    Strukturschwache Regionen stärken: Programm INNO-KOM-Innovationskompetenz

    Das Programm INNO-KOM Innovationsförderung bietet Zuschüsse für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Industrieforschungseinrichtungen. Die Ergebnisse der geförderten Projekte können in kleine und mittlere Unternehmen transferiert oder selbst verwertet  werden. Ziel ist es, das Potential für Innovationen durch Wirtschaft und Forschung in strukturschwachen Regionen zu stärken.

    Forschung und Entwicklung in strukturschwachen Regionen: Finanzierungslücke füllen

    Große Industrieunternehmen stellen oftmals viel Budgets für Forschungs- und Entwicklungsprojekte bereit. Dadurch sichern sie national wie international ihre Wettbewerbsfähigkeit. Weiterhin entstehen in der Region Arbeitsplätze und  Infrastruktur. In Gegenden, die als strukturschwach eingestuft werden, sind diese großen Unternehmen nicht angesiedelt. Kleine und mittlere Betriebe müssen die Finanzierung von entsprechenden Projekten übernehmen. Um sicherzustellen, dass auch in wirtschaftlich weniger starken Gebieten F&E stattfindet, fördert der Bund daher Industrieforschungseinrichtungen mit einer entsprechenden Finanzierung. Eine Karte der strukturschwachen Regionen finden Sie auf der Homepage des BMWi.

    Vorläuferprogramm INNO-KOM-Ost

    Der Vorläufer von INNO-KOM war das Programm INNO-KOM-Ost. Es galt ausschließlich für die neuen Bundesländer. Seit dem 1. Januar 2017 wurde es als INNO-KOM auf das gesamte Bundesgebiet erweitert.  In der Pressemitteilung des BMWi können Sie weitere Informationen zur Ausweitung des INNO-KOM-Ost-Programms nachlesen.

    Welche Projekte werden mit INNO-KOM gefördert?

    Zur Förderung gibt es drei Module:

    • Marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Modul MF): Die Projekte müssen marktorientiert sein und können vom Beginn (Konzeption) bis zum serienreifen Produkt gefördert werden. Die Ergebnisse sollen möglichst in ein Unternehmen transferiert und verwertet werden.
    • Projekte zur Vorlaufforschung (Modul VF): Für Vorhaben, die grundlegende Fragestellungen erforschen und gleichzeitig einen Bezug zur industriellen Anwendung und wirtschaftlichen Verwertbarkeit haben.
    • Zuschüsse zu Investitionen (Modul IZ): Hier gibt es Zuschüsse zu Projekten mit dem Ziel, die Infrastruktur in Wissneschaft und Technik zu verbessern und international wettbewerbsfähig zu machen.

    Transfer der Projektergebnisse in kleine und mittlere Unternehmen

    Für Unternehmen bringt das INNO-KOM-Programm viele Vorteile mit sich. Sie profitieren von dem Transfer der Forschungsergebnisse und können das Know-how nutzen, um neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Weiterhin können die geförderten Industrieforschungseinrichtungen neue Forschungsnetzwerke in der Region sowie darüber hinaus initiieren. Die geförderten Industrieforschungseinrichtungen können weiterhin den Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Wissenschaft vermitteln.

    Höhe der Zuschüsse mit dem INNO-KOM-Programm

    Die Höhe der Zuschüsse beim INNO-KOM-Programm liegt bei maximal 400.000 Euro für marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Für Projekte zur Vorlaufforschung können bis zu 550.000 Euro als Zuschuss ausgezahlt werden. Investitionsvorhaben werden je nach Mitarbeiterzahl der Einrichtung mit bis zu 250.000€ (bei unter 50 Mitarbeitern) und bei mehr als 50 Beschäftigten mit max. 500.000€ gefördert.

    Weitere Informationen

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informiert auf einer eigenen Homepage zum INNO-KOM-Programm. Einen guten Überblick gibt auch der Flyer des BMWi zum INNO-KOM-Programm.

     

     

    Dr. Jörg Rupp ist Gründer und Geschäftsführer der DORUCON – DR. RUPP CONSULTING GmbH. Mit seinem Team aus Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Betriebswirten berät er Unternehmen bei der erfolgreichen Antragstellung für Technologie- und Innovationsprojekte, z.B. mit ZIM, WIPANO und HORIZON2020. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Innovationsmanagement. 

     


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