Seitenblick

Jugend vor

Kennen Sie auch einen „Smombie“ im Unternehmen? Wenn ja, dann nutzen Sie sein oder ihr Potenzial. Das Jugendwort des Jahres 2015, eine Kombination aus Smartphone und Zombie, bezeichnet Menschen, die kaum noch den Blick vom Display lassen können. Gut 1.500 Mal pro Woche greifen durchschnittliche Nutzer zum Handy, etwa 214 Mal pro Tag, rechnet die britische Marketingagentur Tecmark in einer Studie vor – und zwar in den seltensten Fällen zum Telefonieren. Wer sein Smartphone intensiv gebraucht, checkt darauf Mails genauso wie den Wetterbericht, versendet Mitteilungen an Freunde, erledigt Bankgeschäfte und prüft, ob die S-Bahn zum Büro pünktlich ist.

Kurz: Das Smartphone ist ständiger und wichtigster Begleiter – auch während der Berufsausbildung. Doch statt die Entwicklung zu bedauern oder sogar zu beklagen, können Unternehmen auch Kapital daraus schlagen. Heutige Azubis sind mit digitalen Geräten großgeworden, vom ersten Internetanschluss am PC über SMS und Social Media bis hin zum aktuellen Angebot digitaler Services. Für sie stellt die Digitalisierung – anders als für einige etablierte Führungskräfte – keine Transformation oder Revolution dar, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Übertragen auf die Hierarchie in mittelständischen Unternehmen bedeutet das: Jungen Azubis mag zwar das berufliche Fachwissen noch fehlen. Doch sie haben von Kindesbeinen an gelernt, sich zu vernetzen, neue Technologien und Services auszuprobieren und Probleme ganz unbefangen, etwa mithilfe von Suchmaschinen, zu lösen. Das alles macht sie nicht zu Experten darin, ihren Ausbildungsbetrieb komplett zu digitalisieren. Doch anhören und einbinden sollten Geschäftsführer sie auf jeden Fall. Wie genau, lesen Sie in unserer aktuellen Titelgeschichte – wenn Sie mögen, auch auf dem Smartphone – unter creditreform-magazin.de.

Christian Raschke
Chefredakteur


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