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    CR-News, Finanzierung, solvent

    Firmen zahlen wieder schlechter

    Im ersten Halbjahr 2016 mussten Unternehmen, die im B2B-Geschäft tätig sind, länger auf ihr Geld warten. Mit durchschnittlich 10,45 Tagen betrug der Zahlungsverzug einen halben Tag mehr als noch im zweiten Halbjahr 2015 (9,96 Tage). Lediglich in den Branchen Metall- und Elektro (aktuell: 9,56 Tage), persönliche Dienstleistungen (13,77 Tage) und im Einzelhandel (9,66 Tage) wurden Außenstände schneller beglichen.

    Der Creditreform Zahlungsindikator Deutschland für den Sommer 2016 zeigt zudem, dass die Firmen längere Zahlungsziele vereinbarten und – im Zuge der guten Wirtschaftslage – ihr Credit-Management etwas lockerer verrichteten. So lag das durchschnittliche Zahlungsziel im zweiten Halbjahr 2015 bei 30,82 Tage, im ersten Halbjahr 2016 aber schon bei 31,52 Tage. Übrigens: Knapp 60 Prozent der offenen Forderungen ist auf Großunternehmen als Schuldner zurückzuführen. Ihre Forderungslaufzeiten sind mit durchschnittlich 42,75 Tagen auch recht lang – und die Kosten für die Liquiditätssicherung bei den Lieferanten hoch.


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