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Creditreform

Die größten Profiteure und die Möglichmacher überhaupt des Online-Booms sind die Logistiker. Ihnen ist es völlig gleich, ob Kunden Pullover, Schuhe oder Bücher bestellen. Sie profitieren sogar gleich doppelt: Beim Hin- und beim Rücktransport. In 2014 gab es in Deutschland 2,8 Milliarden Sendungen, sagt der Bundesverband Paket & Express Logistik. In 2019 sollen es nahezu 4 Milliarden sein.

Die Aktien der Paketdienste sind daher für jeden Anleger eine Überlegung wert. Gäbe es DHL ohne den Rest der Post, und hätten die Bonner nicht jüngst eine millionenschwere IT-Fehlinvestition gemeldet, dann wäre die Post-Aktie auf dem derzeitigen Kursniveau eine ziemlich sichere Bank. Doch auch so halten 24 von momentan 40 Analysten, die laut „Handelsblatt“ den Wert beobachten, die Post-Aktie für einen Kauf. Zuversicht herrscht auch für die Anteilsscheine des US-Paketdienstes FedEx. Zumal das Unternehmen den niederländischen Wettbewerber TNT schlucken möchte.

Direktinvestitionen als Alternative zur Aktie

Doch naturgemäß sind die Anteilsscheine börsennotierter Unternehmen nicht jedermanns Sache. Zwar langfristig renditestark, doch zwischenzeitlich äußerst verlustträchtig, wie die Zeit nach dem Jahrtausendwechsel, als die Internetblase platzte, und die Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise für viele Aktionäre sehr schmerzhaft bewiesen. Auch der Ertrag von Festzinspapieren, zumindest wenn es um sichere Vertreter dieser Spezies wie deutsche Bundesanleihen geht, ist kaum der Rede wert. Zehnjährige Schuldtitel werfen spürbar weniger als ein Prozent Rendite ab.

Eine lohnende Alternative könnten deshalb Sachwert-Investments wie jene Wechselkoffer sein, die Solvium Capital anbietet. „Mit diesem Investment ist eine Rendite von gut 4 Prozent im Jahresschnitt möglich“, erklärt André Wreth. Und dies für einen durchaus überschaubaren Zeitraum von bis zu fünf Jahren. Interessant ist der Kauf eines solchen Containers auf vier Beinen für risikobewusste Anleger, die ihr Kapital auf eine Reihe unterschiedlicher Asset-Klassen breit streuen möchten, die auf den weiter boomenden Onlinehandel setzen wollen und die mehr Ertrag als bei Banken und Sparkassen fordern.