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Creditreform

„Beim Auto wird zwar darauf geachtet, dass das neueste Hochleistungsöl den Motor antreibt, aber der eigene Motor des Lebens wird mit überzuckerten Waren still gehalten oder aber mit Produkten gestillt, die so viel Fett als Geschmacksträger haben, dass wir denken, diese Mahlzeit war lecker und gesund“, sagt Markus Schimmel im „Creditreform“-Gespräch. Negative Folgen seien häufig Übergewicht, Konzentrationsmangel und ein gestörtes Essverhalten.

„Unser Körper ist nicht selbst in der Lage, Vitamine zu bilden. Wir müssen sie also über die Nahrung aufnehmen“, erklärt Schimmel. „Tun wir das nicht, können lebenswichtige Körperfunktionen wie Immunabwehr, Zellschutz und Stoffwechselprozesse gestört und andere Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden, zum Beispiel Mineralstoffe.“

Tipps zur gesunden Ernährung:

• Der ideale Start in den Arbeitstag: ein ausgewogenes Frühstück mit Vollkornprodukten, Müsli, Jogurt oder Obst.

• Gönnen Sie sich täglich fünf Portionen Obst und Gemüse, im besten Fall in Bio-Qualität. Das erhält die Konzentrationsfähigkeit und vermeidet Heißhunger. Beachten Sie, dass lange Lagerung oder Kochen die Vitamine schnell verfliegen lassen.

• Ein fettarmes Mittagessen mit Obst und Gemüse wirkt sättigend, verursacht aber kein Völlegefühl.

• Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Zeitdruck ist der Feind einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Flüssigkeit ist unerlässlich für den Organismus. Trinken Sie täglich 1,5 bis 2 Liter, am besten natriumarmes Wasser.

Ballaststoffe sind für eine funktionierende Verdauung und eine gesunde Darmflora verantwortlich. Außerdem tragen sie zur Senkung des Cholesterinspiegels bei und regulieren den Blutzuckerspiegel. Verzehren Sie mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag. Große Mengen an Ballaststoffen finden Sie in den meisten Obst- und Gemüsesorten. Besonders reich an Ballaststoffen sind Getreide, Vollkornprodukte sowie getrocknete Hülsenfrüchte und Nüsse.

Steuer- und sozialabgabenfreies Firmenobst

„Firmenobst ist Prävention, die der Gesetzgeber belohnt“, betont Schimmel. Aufwendungen für „Leistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung“ seien (laut §