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© Staufen

Die Corona-Pandemie hat zu einem Digitalisierungsschub in Unternehmen geführt. Dennoch wird effizientes Zusammenarbeiten noch immer von zu vielen E-Mails und ergebnislosen Meetings behindert. Digitales Prozessmanagement kann Abhilfe schaffen.

 

Zunächst die gute Nachricht: In drei von vier deutschen Unternehmen wird derzeit der Einsatz digitaler Tools gezielt ausgebaut, wie die Studie „Kollaboration – Erfolgsfaktor Zusammenarbeit“ zeigt. Doch es reicht nicht, gewohnte Verhaltensweisen einfach mit Hilfe von Homeoffice und Videokonferenzen ins Digitale zu übertragen, denn darunter leidet die Effizienz.

So verstopfen in sieben von zehn Unternehmen noch immer überflüssige E-Mails den Posteingang. Der Grund: Die Nachrichten werden an riesige Verteiler gesendet und erreichen auch diejenigen, die an einem Projekt nicht unmittelbar beteiligt sind. Die Hälfte der Unternehmen beklagt zudem ergebnislose oder überflüssige Zusammenkünfte und Besprechungen. In jedem dritten Meeting sitzen schlicht die falschen Leute.

Für die Studie „Kollaboration – Erfolgsfaktor Zusammenarbeit“ hat die Unternehmensberatung Staufen zusammen mit den Experten von Staufen.Valuestreamer mehr als 300 Unternehmen in Deutschland befragt (Kostenloser Download der Studie).

Trotz Digitalisierungsschub bleiben Transparenz, Priorisierung und Organisation somit ein Schwachpunkt. Das führt auch dazu, dass die Mehrheit der

Führungskräfte zum Beispiel Überlastungssituationen einzelner Mitarbeiter oder Teams oft viel zu spät erkennt, um sie noch rechtzeitig entschärfen zu können. Oder dass Mitarbeiter mit den falschen Prozessen verbunden werden.

Um den Digitalisierungsanforderungen von Unternehmen in Fragen von Führung, Steuerung und Kollaboration Rechnung zu tragen, bietet sich der Einsatz eines digitalen Shopfloor-Manangement-Systems wie beispielsweise ValueStreamer® an. Die Software ermöglicht die globale Zusammenarbeit und Führung auf Distanz in globalen Wertschöpfungsnetzwerken.

Kongress und Livestream: Wie moderne Formen der Zusammenarbeit & Führung Unternehmen verändern, ist auch Thema auf dem BestPractice Day 2021 am 23. November in Stuttgart.

Zum Autor:

Wilhelm Goschy ist CEO der Staufen AG. Seit 2011 ist der Lean-Experte Vorstandsmitglied der internationalen Transformationsberatung. Dort verantwortet er den Bereich Business Development sowie die strategische Branchen- und Marktbearbeitung. Goschys Beratungsschwerpunkte liegen auf wertstromorientierten Fabrikkonzepten, der Implementierung von Wertschöpfungssystemen und dem Coaching von Führungskräften. Außerdem war er in den vergangenen Jahren maßgeblich am Ausbau des Auslandsgeschäfts der Staufen AG beteiligt.