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Creditreform

Der moderne Wissensarbeiter verbringt viel Zeit in Meetings, schaltet sich mit Kollegen an anderen Standorten zusammen, druckt Dokumente für die tägliche Arbeit aus oder auch mal großformatige Entwürfe und entsorgt Papiere und Datenträger mit sensiblen Informationen. Sechs Produkte, die ihn bei all diesen Tätigkeiten unterstützen.

 

Microsoft Surface Hub: Machs’s mal größer

© Microsoft; iStock

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Skype for Business ist bereits bei vielen im Betrieb, Windows 10 ebenfalls. Mit dem Surface Hub liefert Microsoft nun die passende Hardware für den Konferenzraum nach: Die großen Displays mit wahlweise 55 oder gar 85 Zoll Bildschirmdiagonale bieten Programme wie Skype for Business, Office, Onenote oder die Windows Universal Apps. Dank der Möglichkeit zur Freihandeingabe und bis zu 100 Touchpunkten können mehrere Personen gleichzeitig mit dem Bildschirm interagieren und darauf schreiben. Der Rest des Teams ist auf Wunsch aus der Ferne zugeschaltet – über eine duale Kamera mit 1.080 Pixeln, die ein horizontales Sichtfeld von 100 Grad abdeckt. Auf der großen Oberfläche können sie ihre Ideen teilen, Inhalte aus Apps einfügen und die Beiträge der anderen kommentieren und vorantreiben. Anschließend lässt sich das Meeting als Onenote-Datei speichern. Erhältlich ist die Hardware bei Microsoft-Vertriebspartnern.

 

Amazon Dash Replenishment: Allzeit bereit

© BROTHER INTERNATIONAL GmbH; iStock

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Die meisten Büromenschen kennen das: Zwar warnt der PC rechtzeitig vor leeren Druckerpatronen – trotzdem ist die Tinte immer dann leer, wenn gerade ein wichtiges Dokument zu drucken ist. Solche Situationen will Amazon mit Dash Replenishment verhindern. Bei diesem Service erkennen die Drucker von kooperierenden Herstellern automatisch, wenn ihre Tinte zur Neige geht, und ordern entsprechend Nachschub – selbstverständlich bei Amazon. Eingebunden sind bislang Drucker von Brother und Canon, doch grundsätzlich kann jedes smarte Device – also jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist – Amazons Service nutzen. Auch HP hat mit Instant Ink seinen eigenen Auffüllservice, doch hier muss die Tinte beim Hersteller bestellt werden und nicht bei einem Zwischenhändler.

 

Fellowes Powershred 79Ci: Der Allesfresser

© Fellowes Inc.; iStock

© Fellowes Inc.; iStock

Geschäftsgeheimnisse ruhen heutzutage häufig auch auf digitalen Datenträgern. Kein Problem für den Powershred 79Ci von Fellowes: Der kompakte Allesvernichter lässt sich dank Silentshred-Technologie leise unter dem Schreibtisch betreiben und schafft durch sein Anti-Stau-System mit Schweizer Armeemessern laut Hersteller „selbst die härtesten Jobs“ ohne Probleme. Neben DVDs gehören dazu Kreditkarten, Büroklammern oder auch mal 16 Blatt Papier gleichzeitig. Und damit er keine Finger zerhäckselt, stoppt die patentierte Safesense-Technologie das Gerät automatisch bei Berührung des Papiereinzugs. Gedacht ist der knapp 350 Euro teure 79Ci für Kleinbüros mit drei Mitarbeitern. Ein Produktvideo gibt’s hier.

 

Samsung Remote Call: Wenn der IT-Mann nicht mehr klingelt

Samsungs Remote Call funktioniert zum Beispiel mit Druckern und Tablets des Herstellers. © Samsung Electronics; iStock

Samsungs Remote Call funktioniert zum Beispiel mit Druckern und Tablets des Herstellers. © Samsung Electronics; iStock

Für alle Multifunktionsgeräte von Samsung, die mit einem Android-basierten Bedienfeld ausgestattet sind, gibt es ab sofort die kostenlose App Remote Call, mit der sich Techniker auf das Gerät aufschalten und Probleme aus der Ferne lösen können. Das Programm verbindet das Gerät – nach Freigabe durch den Anwender – über das Internet mit dem Servicesystem des Fachmanns. Über diese Remote-Verbindung kann dieser in Echtzeit auf den Benutzerbildschirm zugreifen und den Anwender durch den Prozess zur Fehlerbehebung führen. Außerdem können sich Techniker zur Ursachenbehebung optional auch mit dem PC des Firmenkunden verbinden. Das Fernwartungssystem soll den Nutzern und Samsung-Partnern Zeit und Kosten sparen, indem Serviceeinsätze vor Ort vermieden werden. Der Preis stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest.

 

Fujitsu Creative Space: Shake it, Baby!

© Fujitsu; iStock

© Fujitsu; iStock

Geht es nach Fujitsu, projizieren Teams der Zukunft ihre digitalen Dokumente nicht mehr per Beamer an die Wand – sie schütteln sie von ihren Endgeräten herunter auf den Tisch beziehungsweise an die Wand, wo sie sich dann von den Kollegen hin- und herreichen und mit Eingabestiften bearbeiten lassen. Auf diese Weise will Fujitsu Creative Space den ganzen Konferenzraum zu einer einzigen großen Präsentations- und digitalen Arbeitsfläche machen: Je mehr Projektoren sich darin befinden, desto mehr Projektionsflächen horizontaler oder vertikaler Ausrichtung stehen zur Verfügung, die sich mit Smartphone oder Tablet synchronisieren lassen. Kameras neben den Projektoren dienen als Eingabegeräte: Die Mitarbeiter können frei auf die präsentierten Dokumente schreiben. Weder die Kameras noch die Projektoren seien Sonderentwicklungen, betont Fujitsu: Alles, was das System kann, kommt über die eigene Softwarelösung, die auch mit fremder Hardware zusammenarbeitet. Preise standen bis Redaktionsschluss noch nicht fest, die Technik wird aber bereits bei Pilotkunden getestet. Mehr Infos und technische Zeichnungen auf Englisch finden Sie hier.

 

Oki C 911dn: Schnell und präzise

© OKI Systems (Deutschland) GmbH; iStock

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Der neue LED-Farbdrucker C 911dn von Oki will Kunden aus der Kreativwirtschaft und der Grafikindustrie mit hohen Geschwindigkeiten in A3 und A4 überzeugen. Für knapp 2.000 Euro gibt es Duplexdruck in A3, eine große Papierkapazität und hohe Tonerreichweiten. In A4 soll der neue Oki-Drucker 50 Seiten pro Minute bedrucken, in A3 immerhin noch 28. Duplexdruck ist für beide Formate möglich – dabei sollen Grammaturen bis 320 Gramm je Quadratmeter keine Probleme bereiten, im Simplexdruck sind sogar bis zu 360 Gramm je Quadratmeter möglich.