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Mehr als zwei Drittel aller Neugründungen lagern ihre IT-Infrastruktur an externe Dienstleister aus – doch bei gerade mal zwölf Prozent erfolgt dies sofort nach Firmengründung.

„Viele Startups bauen zunächst ihre eigene IT-Landschaft auf, stoßen schnell an deren Grenzen und nehmen erst dann die Auslagerung vor“, fasst Benjamin Schönfeld von Leaseweb Deutschland seine jüngste Studie zusammen. Dieses Vorgehen in zwei Schritten kostet jedoch übermäßig viel Aufmerksamkeit, Zeit und Geld – also Ressourcen, die bei jungen Firmen oft knapp sind.

Von den Fachleuten, die Leaseweb befragt hat, gaben 82 Prozent an, die geringeren Anschaffungs- und Unterhaltungskosten externer IT-Infrastruktur brächten Gründern sofortige Einsparungen. Ebenso viele sehen Sparpotenzial schon durch den geringeren Platzbedarf. 59 Prozent raten dringend zu einer Cloud-Lösung, weil die Firmen damit eine professionelle IT-Umgebung bekämen, die sich Geschäftsprozessen im Wandel flexibel anpasst.